;;6 Geschick) te der Kreuz züge. BuchII. Kap.XXVI.
ohne Weiber und Kinder, und damit nichts an der evange-lischen Vollkommenheit mangeln möge, ohne Eigenthum ineinem Hause, eines Sinnes, bemüht, im Bande des Frie-dens die Eintracht des Geistes zu erhalten, so daß in allengleichsam ein Herz und eine Seele zu wohnen scheint. Zukeiner Zeit sitzen sie müßig oder schwärmen neugierig umher;wenn sie vom Streite wider die Ungläubigen ruhen, wasselten geschieht, so bessern sie, um nicht ihr Brot umsonstzu essen, ihre schadhaften oder abgenutzten Kleider und Waf-fen aus, oder thun irgend etwas, was das Gebot des Mei-sters oder das gemeinschaftliche Bcdürfniß erheischt. Veyihnen gilt kein Ansehen der Person, der Beste, nicht derVornehmste, wird am höchsten geachtet, sie suchen einandermit Ehrerbietung zuvorzukommen und erleichtern sich einan-der ihre Lasten. Kein ungebührliches Wort oder leises spöt-tisches Gemurmel oder unmäßiges Lachen würde ungeahndetbleiben, ob einer sich solches erlauben wollte. Das Schach-spiel und Brctspicl verabscheuen.sie, der Jagd sind sie ab-hold und nicht minder der sonst beliebten Vogelbeize. Eiehassen die Gaukler, Bankelsänner, allen üppigen Gesangund alle Schauspiele als Eitelkeiten und Thorheiten dieserWelt; sie scheren ihre Haare nach den Worten des Apo-stels : cs ist einem Manne unziemlich, sein Haar wachsen zulassen. Man sicht sie niemals geputzt, selten gewaschen,meist mit struppichtem Haar und bedeckt mit Staub, braunvon dem Panzer und der Sommerhitze. Wenn sie in denKrieg ziehen, da waffnen sie sich innen mit dem Glauben,außen mit Eisen, schmücken sich aber nicht mit Gold, umin den Feinden Furcht, nicht Gier nach Beute zu wecken.Sie lieben starke und schnelle, nicht schön gezeichnete undgeputzte Rosse, lieber Schrecken als Bewunderung zu