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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Balduin II.

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einander zu verbinden und am Grabe des Heilandes zugleichdem keuschen und andächtigen Leben und der tapfern Be-schirmung des heiligen Landes so wie der Gcleitung der Wal-ler durch die gefährlichen und unsichern Gegenden des heili-gen Landes sich zu widmen. Ihr Beschluß, dem frommenSinne, in welchem die meisten Pilger gegen die Heiden stritten,und dem Gelübde der Kreuzbrüdcr höchst angemessen, fandden Beyfall sowohl des Königs Balduin des Andern als desPatriarchen Garmund und der letztere nahm daher gern vonihnen nicht nur die drey Mönchsgelübde der Keuschheit,des Gehorsams und der Armuth ab, sondern auch das rit-terliche Gelübde, mit gewaffncter Hand für das heilige Landund die Pilger wider die Heiden unverdrossen zu kämpfen;auch machten sie sich verbindlich, nach der Regel der Chor-herren des heil. Augustinus zu leben. Hierauf erkohren sieden Hugo von Payens zu ihrem ersten Meister. Der KönigBalduin, um so edle und alles aufopfernde Ritter zu unter-stützen, räumte ihnen den Thcil seines Palastes, welcher ne-ben dem Tempel des Herrn war, zur Wohnung ein, under und seine Barone unterstützten sic aus dem Ihrigen. Auchder Abt und die Stiftsherrcn des Tempels überließen denverbrüderten Rittern für ihre Rüstungen und Magazine diedem Stift des Tempels gehörige Straße an des Königs Pa-last Die verbrüderten Ritter nannten sich seit die-

ser Zeit, wegen ihrer Wohnung in der Nähe des Tem-pels Brüder der Miliz des Tempels oder Templer. IhrOrden wurde bald so angesehen, daß der ErafFulco von 2. Cyr,

IlSO.

Anjou, welcher im folgenden Jahre nach dessen Stiftung

figd. Auch mußten die Horen unsrer einige Feste ausgenommen. Id. S.lieben Frauen im Hause des Tem- 1L7.

pels alle Tage gebetet werden, nur 19) ivild. I'vr, XII. 7. laood.

Vlcr. c. 65 .

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