;; 8 Geschichte der Kreuzzüge. BuchII. Kap. XXVl.
Patriarch damit andeuten wollen, daß er gar wohl wisse,woran er sterbe
Entste- Das wichtigste und folgenreichste, was von dem Könige
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gU,j, Balduin dem Andern wahrend seines Reichs geschah, war,
Mm"r- daß er die neu entstandenen geistlichen Ritterorden, beson-' ders den Orden der Templer begünstigte und für ihn diepäpstliche Bestätigung und eigne Ordnungen erlangte. Wirmüssen, um die Entstehung dieser merkwürdigen Brüder-schaften darzulegen, in die frühere Zeit zurückgehn.
Die Anlegung von Häusern für die Aufnahme derabendländischen Pilger mußte bey den häufigen Reisen nachdem gelobten Lande, welche sowohl von frommen Wallern-als von betriebsamen Kaufleuten unternommen, wurden,rwthwcndig werden, weil die Fremdlinge aus dem Abend-lande weder bey den Muselmännern noch bey den morgcnlän-dischen Christen eine freundliche Aufnahme fanden; denn dieletzter», wenn sie auch nicht aus Religionshaß den katholi-sehen Pilgern die Gastfreundschaft verweigerten, nahmen siedoch ungern in ihre Häuser auf, weil sie von ihnen durchihre unbesonnene Reden oder Handlungen in Verlegenheitund Gefahr gebracht zu werden fürchteten. Der MönchBernhard, welcher im Jahre 870 am heiligen Grabe betete,fand im Thal Josaphat, nahe bey der Kirche der heiligenJungfrau, ein Hospital von zwölf Wohnungen für abend-ländische Pilger, welches Accker, Weinberge und Gärten be-saß. Bernhard sah in diesem Hospital auch eine treffliche
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