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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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;;6 Geschichte der Kreuzzüge. BuchII.Kap.XXVI.

Sprengels den Titel Protothronus, d. i. der erste Sitz, ge-führt hatte. Durch diesen Streit war wahrscheinlich dieschon zwcy Jahre vor der Eroberung der Stadt Tyrus zuJerusalem veranstaltete Wahl eines Erzbischofs ihrer Kircheveranlaßt worden; und wegen desselben Streites hatten dieAntiochencr keinen Anthcil an der Belagerung von Tyrus ge-nommen 2 ). In der folgenden Zeit wurde dieser Zwiespaltnoch viel heftiger. So hörten die Pilger nicht auf, allcrleyHader im gelobten Lande zu führen, wo nur durch feste Ein-tracht ihre Herrschaft gedeihen konnte.

Streit Bald hernach wurde Balduin der Andre mit dem Ba-

des Koi ^

^sfU triarchen von Jerusalem in eben solche Streitigkeiten verwik-

ch-1^ kelt, als seine Vorgänger. Als der sanfte Garmund, wel-^ Zeh» Jahre lang in Ruhe und Frieden die Kirche derheiligen Stadt regiert hatte, an einer Krankheit, welche ihnLey der Belagerung der Burg Belhasam unfern von Sidon,die er für sich unternommen, überfiel, zu Sidon gestorbenwar, so wurde Stephan, Abt des Klosters St. Johannesde Vallse zu Chartres in Frankreich, welcher als Pilger nachJerusalem gekommen war, da er »ach vollendeter Pilgerfahrtauf eine Gelegenheit zur Rückkehr in seine Heimath wartete,zum Patriarchen von Jerusalem erkohren. Er war ein ge-lehrter und frommer Geistlicher, zwar von angenehmer Un-terhaltung und anmuthigcn Sitten, gleichwohl aber uner-schütterlich standhaft in der Behauptung der Rechte seinesStandes und der ihm anvertrauten Kirche; denn er war einPriester mit Herz und Sinn und durch eigene Wahl, und

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