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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
534
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Sechs und zwanzigstes Kapitel,

I. ?r>r.

LI2Z.

I. Ckr.11127.

Tvtancherley Angelegenheiten erwarteten im Reiche Jerusa-lem die Sorgfalt Balduins. Er nahm erst, nachdem er derSorge für Antiochien entledigt war, ernstlich des Reichessich an.

Zuerst waren die kirchlichen Angelegenheiten zu ordnen,Die Kirche von Tyrus war noch immer ohne Erzbischof;denn Odo, welcher zu Jerusalem schon zwei) Jahre vor derEroberung der Stadt Tyrus zu ihrem geistlichen Haupte warerfahren worden, war noch in dem Jahre seiner Wahl ge-storben *). Erst im vierten Jahre nach ihrer Eroberung hiel-ten der König, der Patriarch und die hohen Barone desReichs eine Versammlung zu Tyrus und wählten Wilhelm,bisherigen Prior des heiligen Grabes, einen Engländer,zum Erzbischof. Aber in der langen Zeit, da die Stadt ei-nes geistlichen Oberhauptes entbehrt, waren nicht nur meh-rere Stifter, welche ehemals dem Metropoliransprengcl vonTyrus angehört, demselben entzogen, sondern auch meh-rere Kirchen durch habsüchtige Barone ihrer Güter be-raubt worden, und nimmer kam das Erzstift Tyrus wiederzu seinem vollkommncn Rechte. Vergeblich gebot der PapstHonvrius, zu welchem der Erzbischof Wilhelm nach seiner

i) I? uI cN er. t!»1 nvr> s. 1122. «sx. zr.