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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
533
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König Balduin II.

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düng des Orontes erfahren, zog er ihm mit den Baronen 2-,^ .des Fürstenthums entgegen, führte ihn mit großen Ehren inAntiochien ein und übergab ihm das Fürstcnthum. Dannwar der König gegenwärtig, als der neue Fürst von seinenVasallen den Leheneid empfing; auch nahm Vormund, wiefrüherhin schon die Barone für ihn gelobt hatten , Elise, diezwcyte Tochter des Königs von Jerusalem, zur Gemahlin.

Mit großem Vertrauen auf Vormunds Tapferkeit undTugend verließ der König Balduin hierauf das FürstentumAntiochien, welches ihn acht Jahre lang in viele Sorge undNoch und selbst in eine bittere Gefangenschaft bey den Tür-ken gebracht halte. Denn Voemund, obgleich nicht älter alsachtzehn Jahre, erweckte große Hoffnungen; er war einschöner Jüngling, seine große, edle und würdevolle Gestalt,sein anmuthiges und schönes Angesicht, das lieblich wallendeblonde Haar seines Hauptes, und vornehmlich seine ange-nehme fast bezaubernde Rede ließen in ihm jeden, auch solche,welche ihn nicht kannten, einen Fürsten von hoher Sinnes-art erkennen. Er war leutselig und freygebig, wie es einemedlen Ritter, und fromm und ehrerbietig gegen die Reli-gion und ihre Diener, wie es einem Christen und trefflichenWallbruder geziemte. Darum waren alle Christen überzeugt,der jüngere Voemund werde, wie sein Vater, durch Tapfer-keit und Unverzagtheit das Schrecken der Heiden werden

LZ) Dgl. Willi, XNI. 21. S. oben S. 3LL.

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