König Balduin II.
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nische Fußvolk/ welches den türkischen Reitern auf der Flucht 2-, Tk,r.nicht nachzukommen vermochte/ erschlug alle Christen, welchees im Lager fand/ und plünderte die Zelte. Hierauf beschloßBalduin alsbald den Rückzug/ auf welchem er noch zwei)Burgen bezwang. Der Besatzung der einen Burg/ weil sie(obgleich sechs und neunzig Mann stark) ohne Widerstandsich ergab/ ward Gnade ertheilt; die Besatzung der andernvon zwanzig Mann büßte ihren männlichen Widerstand mitdem Tode.
Von Abenteuern eilte der König Balduin zu Abenteuern/stetS unverdrossen zum Kampfe wider die Ungläubigen/ sooft die Gelegenheit sich zeigte. Nicht lange nach der Rück-kehr von Mardsch Safar zog er auS / um dem Grafen PviutiuS in der Belagerung der Stadt Rafania zu helfe»/ welcheder Graf von einem Schlosse/ daS er auf der Höhe eines na-hen BergcS erbauet hatte/ schon seit längerer Zeit hart be-drängte. Da nun weder die natürliche Lage dieser Stadtsehr fest/ noch ihre Befestigung wegen der Armuth der Bür-ger sehr bedeutend war/ so wurden die Pilger schon am acht-zehnten Tage/ seit sie die Stadt umlagert/ Meister von Ra-aEärzfania. Der Sohn deS SchcmS al Chavaß/ dem dieseStadt gehörte/ übergab sie den Kreuzbrüdern / nach ausbe-dungenem freyen Abzug der Besatzung/ während Scheins alChavaß/ der Standhaftigkeit seines SohnS vertrauend/ sichzu dem Emir Aksonkor begeben hatte/ um Hülfe zu su-chen Hierauf kehrte der König nach Jerusalem zurück
17) Kemaledd in betrachtet-dieEroberung von Rafania als einenBruch beS Waffenstillstandes, wassie doch nicht gewesen zu scynscheint, indem wir nicht finden, daßEchems al Lhasa» in dem Waffen-
stillstands eiNFeschlossen war. Da»der Sohn dieses Fürsten die Stadtübergab, berichtet Kemaleddin,der übrigens in der Chronologie mitWilhelm von Tyrus (xvn, 19,)ziemlich jusammen trifft. Denn nach