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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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;i6 Geschichte der Krcuzzüge. Buchll. Kap. XXV.

I. Chr. nach der Pilger Meinung der Heiland in einem Gesicht dem

H36.

Christcnverfolger (Lüul erschien und die schreckenden Wortezurief;Saul, Saul, was verfolgst du mich?" Sie ka-

W. 2 <»i. men aber in diese Ebne an demselben Tage, an welchem dieKirche das Andenken an dieses herrliche Wunder fcyerte,was den Pilgern eine göttliche, ihnen Sieg und Heil bedeu-tende Schickung zu seyn schien, und erblickten dort das LagerTogthckins, der mit vielen Türken und Turkomancn herbcy-geeilt war, um seine Gränzcn zu beschützen. Erst am drit-ten Tage aber kam es zu einer furchtbaren Schlacht, dermühsamsten , welche bis dahin die Frohnkämpen im gelobtenLande gestritten. Acht Stunden lang blieb der Sieg unent-schieden und die christlichen Ritter wie die Türken ertrugen,ermuntert durch den kräftigen Zuruf der Heerführer, unver-drossen die Last des Kampfes; der König Balduin in Beglei-tung weniger Ritter drang in die dichtesten Haufen derFeinde und kämpfte wie ein wackerer Krcuzesheld. Endlichsiegten die Christen durch klugen Rath. Sie ließen das Fuß-volk mit großer Heftigkeit in die Heiden eindringen und mitihren Schwertern sowohl die verwundeten oder durch dieRitter von ihren Pferden geworfenen türkischen Reiter töd-ten, als, was vorzüglich wirksam war, die Pferde der Tür-ken verwunden, um dadurch den Rittern den' Sieg zu er-leichtern '^). Dieß brachte die Türken zum Weichen. Weilaber die Christen ihr Lager zu schwach besetzt hatten, so be-mächtigte sich desselben während des Kampfes das turkoma-

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erwähnt dieser Begebenheit (^nn.IVIoklc-m. 1. HI. ». ASo. S. 426.) ;aus ihm ist die Nachricht von derPlünderung des Lagers der ChristenLurch das turkomanische Fußvolk.