;i6 Geschichte der Krcuzzüge. Buchll. Kap. XXV.
I. Chr. nach der Pilger Meinung der Heiland in einem Gesicht dem
H36.
Christcnverfolger (Lüul erschien und die schreckenden Wortezurief; „Saul, Saul, was verfolgst du mich?" Sie ka-
W. 2 <»i. men aber in diese Ebne an demselben Tage, an welchem dieKirche das Andenken an dieses herrliche Wunder fcyerte,was den Pilgern eine göttliche, ihnen Sieg und Heil bedeu-tende Schickung zu seyn schien, und erblickten dort das LagerTogthckins, der mit vielen Türken und Turkomancn herbcy-geeilt war, um seine Gränzcn zu beschützen. Erst am drit-ten Tage aber kam es zu einer furchtbaren Schlacht, dermühsamsten , welche bis dahin die Frohnkämpen im gelobtenLande gestritten. Acht Stunden lang blieb der Sieg unent-schieden und die christlichen Ritter wie die Türken ertrugen,ermuntert durch den kräftigen Zuruf der Heerführer, unver-drossen die Last des Kampfes; der König Balduin in Beglei-tung weniger Ritter drang in die dichtesten Haufen derFeinde und kämpfte wie ein wackerer Krcuzesheld. Endlichsiegten die Christen durch klugen Rath. Sie ließen das Fuß-volk mit großer Heftigkeit in die Heiden eindringen und mitihren Schwertern sowohl die verwundeten oder durch dieRitter von ihren Pferden geworfenen türkischen Reiter töd-ten, als, was vorzüglich wirksam war, die Pferde der Tür-ken verwunden, um dadurch den Rittern den' Sieg zu er-leichtern '^). Dieß brachte die Türken zum Weichen. Weilaber die Christen ihr Lager zu schwach besetzt hatten, so be-mächtigte sich desselben während des Kampfes das turkoma-
I)N8 nirdis illL äie <l3rrinosum§«.1880 ereciinrr, Hniäanr eguls ko-slinm SLireisiiäis ornnenr ciadLiiceornmcjue sessores sulisv-socns a<1 vien»
M3M." Abulfedä
erwähnt dieser Begebenheit (^nn.IVIoklc-m. 1. HI. aä ». ASo. S. 426.) ;aus ihm ist die Nachricht von derPlünderung des Lagers der ChristenLurch das turkomanische Fußvolk.