König Balduin!!. ;r;
Ende war, zog Balduin in das Fürstenthum Damaskus,verwüstete mehrere Oerter und führte die Einwohner alsGefangene und viele Beute mit sich. Noch hatten nach die-sem glücklichen Abenteuer die christlichen Streiter sich nichtgetrennt, als der König vernahm, daß die neu angekom-mene Besatzung von Askalon (denn viermal im Jahre wurdedie Besatzung von Askalon verstärkt oder erneuert) von Gierzum Kampf wider die Christen brenne. Darum ritt der Kö-nig mit seinen kampflustigen Streitern gen Askalon, legtesich mit auserlesenen Rittern in einen Hinterhalt und sandteleicht bewaffnete Truppen voraus, um das Land zu plündernund dadurch die Saracenen aus der Stadt zu locken. DieseList gelang, die leicht bewaffneten Truppen lockten auf türki-sche Weise fliehend die Saracenen zum Hinterhalt, woraufder König mit seinen Rittern hervorbrach und vierzig Sara-cenen, unter welchen einige vornehme Männer waren, er-schlug. Alsdann zogen die siegreichen Streiter mit Pauken-ton und Drommctenschall vor Askalon, blieben an diesemTage und in der folgenden Nacht vor ihren Mauern, denHeiden zum Hohn, und kehrten am andern Morgen nachJerusalem zurück
JmJanuar des folgenden Jahres beschied derKönigBal-duin alle streitbaren Männer des Reichs nach Liberias, undzog mit ihnen durch die galiläische Dekapvlis, dann durchein Thal, Roobs Höle genannt, zu der Ebne Medon, durchwelche der Fluß Dan strömt; hiernach kamen sie vor Sa-lome, einem von Christen bewohnten Orte, dessen sie schon-ten. Sie kamen endlich in die Ebne Mardsch Safar "), wo
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