Der verzauberte Birnbaum.
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aufstandet und Euch dahin setztet, wo Ihr jetzt sitzet?" —„Gewiß," sprach Nikostratus, „warst Du hierin toll;denn wir haben uns, seit Du auf den Birnbaum stiegest,nicht mehr gerührt, als wie Du uns eben jetzt siehst.Hierauf entgegnen Pyrrhus: „Was streiten wir darüber?Ich habe Euch doch gesehen; und sah ich Euch, so sahich Euch auf dem Eucigen."
Immer mehr wunderte sich nun Nikostratus, bis erendlich sprach: „Nun wohl, so will auch ich sehen, obdieser Birnbaum behext ist und ob Der, der darauf ist,Wunder sieht." — Und somit stieg er hinauf. Als eroben war, fingen die Frau und Pyrrhus an, sich mitein-ander zu ergötzen. Als Nikostratus dies sah, begann erzu rufen: „Wehe, schändliches Weib, was machst Du da ?Und Du, Pyrrhus, auf den ich so vertraute?" Und sorufend, fing er an, wieder hinabzusteigen. — „Wirsitzen hier ganz still," sprachen die Frau und Pyrrhus,und da sie ihn herabsteigen sahen, kehrten sie schnell zuihren Sitzen zurück, wie sie sie verlassen hatten.
Als Nikostratus unten war und sie wieder da fand,wo er sie verlassen hatte, fing er an sie zu schmähen.Hierauf entgegnete Pyrrhus: „Nikostratus, jetzt bekenneich, daß ich, wie Ihr sagtet, falsch sah, als ich auf demBirnbaum war; und an nichts Anderem erkenne ich das,als daran, daß ich sehe und weiß, auch Ihr habet falschgesehen. Und daß ich wahr spreche, das zeigt sich Euchdadurch, wenn Ihr daran denkt und erwäget, daß sichkein Grund absehen laßt, warum Eure Gattin, die dieehrbarste Frau und verständiger als irgend eine andere ist,wenn sie Euch solchen Schimpf erweisen wollte, sich ent-schlossen haben sollte, es vor Euren Augen zu thun.Von mir will ich nicht reden, da ich mich eher vierthcilenließe, als nur daran zu denken, geschweige denn, es inEurer Gegenwart zu thun. Darum gewißlich muß dieHexerei dieses Jrrsehens von dem Birnbaum ausgehen;denn die ganze Welt hatte mir nicht ausgeredet, daß Ihr
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