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2 (1843)
Entstehung
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Einleitung.

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Heiterkeit beendigt war, und die Gesellschaft noch ein paarschöne und ergötzliche Licdlein gesungen hatte, legte derEine sich schlafen, der Andere vertrieb sich mit Schach -oder Bretspiel die Zeit, Dioneus aber und Lauretta Hubenmiteinander von Troilus und Chryseis zu singen an.

Zu der Stunde, um welche man sich wieder zu ver-sammeln pflegte, ließ dann die Königin einen Jeden her-beirufen, und Alle setzten sich in der gewohnten Weiserings um die Quelle. Eben wollte die Königin den Befehlzum Beginn der ersten Geschichte crtheilen, als geschah,was noch niemals sich zugetragen hatte: von der Kücheher drang nämlich zu Aller Ohren ein gewaltiger Lärm,den die Mägde und Diener miteinander verführten. DerSeneschall, der herbeigerufen und über die Ursach jenesLärmes befragt ward, sagte, es sei ein Zank zwischenLycisca und Tyndarus; doch wisse ec den Grund selbernicht anzugeben, da er, um Ruhe zu gebieten, erst ebenhinzugekommen sei, als er den Befehl erhalten, vor derGesellschaft zu erscheinen.

Die Königin hieß ihm, die Lycisca und den Tyndarusherbeikommen zu lassen, und fragte Beide, nachdem sieerschienen waren, nach der Ursach ihres Zankes. Tyndaruswollte antworten; Lycisca aber, die nicht mehr jung undziemlich unverträglich war, auch über dem Streite sichetwas erhitzt hatte, fiel ihm mit einem verächtlichen Blicke,den sie ihm zuwarf, also in die Rede:Seht mir. dochden unverschämten Gesellen, der sich untersteht, wo ichbin, vor mir sprechen zu wollen. Schweige und laßmich reden"! Dann aber sagte sie, zur Königin gewandt:Madonna, dieser Mensch will mich die Frau des Syko-phantes kennen lehren, und gerade, als ob ich nie mitihr verkehrt hätte, mir weis machen, in jener Nacht, woSykophantes das erste Mal bei ihr geschlafen, sei HerrMauernbrecher nur mit Gewalt und Blutvergießen inSchwarzburg eingedrungen; ich aber sage, daß das gelogenist, und daß er seinen Einzug ganz friedlich und mit vollem

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