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Sechster Tag.
Es schließt des Dekameron fünfter Tag, und es beginnt
der sechste,
an dem unter Elisens Regiment von Denen erzählt wird, diedurch ein geschicktes Wort fremde Neckereien abgelehnt, oder durchsofortige Erwiderung und schnellen Entschluß einem Verluste, einerGefahr oder Kränkung entgangen sind.
^er Mond, der an des Himmels Mitte stand, hatte seineStrahlen verloren, und schon erhellte der beginnende neueTag unsre Welt in jedem ihrer Theile, als die Königin,die sich von ihrem Lager erhoben und ihre Gesellschaft ,hatte zusammenrufen lassen, mit ihnen Men auf demthauigen Grase lustwandelnd, sich unter verschiedenen, balddiesen und bald jenen Gegenstand berührenden Gesprächenvon dem schönen Hügel langsamen Schrittes ein wenigentfernte. Bald stritten sie über den größeren oder gerin-geren Werth der erzählten Geschichten, bald belachten sieauf's Neue die verschiedenen Zufälle, die in jenen berichtetworden waren. Weil aber inzwischen die Sonne schonhoch gestiegen war und die Wärme beschwerlich zu werdenanfing, schien es ihnen rathsam, wieder heimzukehren, unddie rückwärts gewandten Schritte führten sie bald nachihrem Aufenthaltsorte zurück. Hier fanden sie die Tischebereits gedeckt und den Fußboden mit wohlriechenden Kräu-tern und schönen Blumen ganz übersäet, worauf sie nachdem Geheiß der Königin sich, bevor die Hitze noch weiterzunahm, alsbald zum Essen setzten. Als dieses unter