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1 (1843)
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Dritter Lag.

Weil zart ich war und klein,

Mit Arm und mit Gedanken mich umfangen:Aus meinen Augen sog er Flammen ein;

Die Zeit, die schnell vergangen,

Verwandt' er nur, gefällig mir zu sein.Hingebend ward ich seinlind fand ihn meiner würdig;

Jetzt aber, ach, ist solches Glück entschwunden.Drauf hat ein Andrer liebend mich erkoren,

Voll keckem Uebermuth,

Weil er sich tapfer dünkt und hochgeboren.

Der hält voll Eifersucht mich streng in Hut,Leiht falschem Wahn die Ohren;

Ich aber fühl', in herber Thrävcnflut,Verzweifelnd nur zu gut,

Daß ich, zum Heile VielerGeboren, nun an Einen mich gebunden.

Mein widriges Geschick muß ich verklagen,

Das mich bethöret, ach,

Des Kleiderwechsels willen, ja zu sagen.

Im dunklen Kleid' einst froh, muß Ungemach

Ich nun im Hellen tragen

Und überdies des bösen Leumund Schmach.

O, arger Hochzeitstag,

Was bin ich nicht gestorben,

Bevor ich deine Bitterkeit empfunden!

Geliebter Freund, den ich mit Lust besessen,

Der keine jemals glich,

Du weilst dort oben, in dem Anschaun Dessen,

Der uns erschaffen hat; erbarme dich

Der Frau, die zu vergessen

Dich nie vermag, und überzeuge mich,

Die Flamm' entzünde sichAuf's neu', in der ich glühte;

Wo nicht, so kürze dieses Lebens Stunden.