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1 (1843)
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Dritter Tag. Achte Geschichte.

gekehrt sei, erzählte ihnen Neuigkeiten von den Seelenihrer Angehörigen und erfand sich selber die schönsten Fa- -beln von der Welt über die Einrichtungen des Fegefeuers;auch erzählte er vor allem Wolke die Offenbarung, die ihmdurch den Mund des Erzbengel Gabelgürg vor seiner Wie-dererweckung gemacht worden sei. Unterdessen kehrte er mitder Frau in sein Haus zurück, nahm von seinem Ver-mögen wieder Besitz und schwängerte sie, wenigstens seinerMeinung nach. Zum Glücke traf es sich, daß die Frau,nach der Meinung der Thörichten, welche sich einbilden,daß die Weiber genau neun Monate lang die Kinder imLeibe tragen, gerade zur rechten Zeit von einem Knabengenas, der Benedict Ferondo getauft ward.

Die Rückkehr Ferondo's und seine Reden vermehrtendem Abte seinen Geruch der Heiligkeit um Vieles; dennfast Jedermann glaubte, Jener sei wirklich vom Tode er-weckt. Ferondo aber, der wegen seiner Eifersucht so vieleSchläge bekommen hatte, war nun gänzlich von ihr ge-heilt und plagte, wie der Abt versprochen hatte, von nunan die Frau nie mehr damit. Die letzte war darüber sehrerfreut und lebte wie zuvor mit ihm in allen Ehren, ohnejedoch zu versäumen, wenn es sich schicklich thun ließ, mitdem heiligen Abte sich zu sehen, der so gut und so sorg-fältig sie in den wichtigsten Angelegenheiten bedient hatte,"