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1 (1843)
Entstehung
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Dritter Tag.

eher Menge und wie vertheilt sie in diesem Garten sichvorfanden; gewiß aber gebührt keiner, die unser Klimaverträgt, einiges Lob, die dort nicht im Ueberflusse zu fin-den gewesen wäre.

Gewiß nicht geringem, sondern noch viel höhern Bei-fall, als alles Uebrige verdiente es, daß sich in der Mittedieses Gartens eine Wiese von ganz kurzem und so dun-kelgrünem Grase befand, daß es beinahe schwarz zu seinschien. Tausenderlei bunte Blumen schossen aus ihm her-vor und rings umher standen grünende, kräftige Orangen-und Limvnienbäume, die mit ihren reifen und grünenFrüchten und mit ihren Blüthen, nicht dem Auge nurwohlthätigen Schatten boten, sondern auch durch ihrenwürzigen Duft den Geruchssinn erfreuten. In der Mittedieses Rasenplatzes war ein Wasserbecken vom weißesten,wunderbar mit Bildhauer - Arbeiten gezierten Marmor.Aus ihm erhob sich auf einer Säule eine Gestalt, welche,ich weiß nicht ob einen natürlichen oder künstlichen Wasser-strahl, von solcher Mächtigkeit, daß ein geringerer eineMühle zu treiben vermocht hätte, hoch gegen den Himmelempor sandte, worauf er dann nicht ohne ergötzliches Plät-schern in den klaren Behälter zurücksiel. Dies Wasser,so viel nämlich, als überfließend in dem Becken nicht"mehrRaum fand, floß in verborgenen Rinnen unter dem Ra-sen hin und zog sich außen wieder hervorrieselnd, in garschönen und künstlich angelegten Gräben, rings um dieWiese her, worauf es dann fast nach jeder Richtung inähnlichen Bächen den Garten durchfloß und endlich aneiner Stelle wieder vereint, diese schönen Räume verließ,um sich krystallhell ins Thal zu ergießen, vorher aber, zunicht geringem Vortheil des Besitzers, noch zwei Mühlenin Bewegung zu setzen.

Der Anblick dieses Gartens, seine schönen Anlagen,die Pflanzen und der Springbrunnen, mit den Bächen,die aus ihm abflossen, behagten jeder der Damen undden drei Jünglingen so sehr, daß Alle versicherten, wäre