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1 (1843)
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Zweiter Tag.

urlaubte Jeden, seinem Vergnügen nachzugehn. Damenund Männer schlugen den Weg nach einem kleinen Gar-ten ein und aßen, nachdem sie sich dort eine Weile er-götzt, wie die Tischzeit gekommen war, froh und vergnügtzu Abend. Dann erhoben sie sich, und Emilie führte, aufden Wunsch der Königin, einen Tanz auf, zu demPampinea folgendes Lied sang und die klebrigen im Choreeinsielen:

Welch Mädchen sänge wol, wollt' ich nicht singen,

Der alle Wünsche nur Befried'gung bringen?

So komm denn, Amor, Ursach meiner Freuden,

Jeglicher Hoffnung, jeglicher Gewährung-Laß singen uns zusammen,

Nicht von den Seufzern noch den bittern Leiden,

Die ich empfind' als deiner Lust Vermehrung;

Nein, von den Hellen Flammen,

Aus deren Gluth mir Fest und Freude stammen,

Weil meine Huldigungen zu dir dringen.

Du führtest, Amor, mir zur ersten Stunde,

Als ich von deinem Flammenkelche schlürfte,

So holden Mann entgegen,

Daß sich an Schönheit, Muth und tiefer KundeWol Keiner ihm vergleichbar finden dürfte,

Gcschweig', ihm überlegen.

In ihn entbrannt' ich so, daß seinetwegenFroh mein' und Leine Lieder rings erklingen.

Doch ist die höchste aller meiner Wonnen,

Daß Amor seine Liebe mir beschicken,

Wie ich nur ihm mich weihe.

So Hab' ich denn hienieden schon gewonnen,

Was ich gewünscht, und hoffe dort auf Frieden,

Und daß, um meiner Treue

Zu lohnen, Gott von Strafen uns befreie,

Wenn wir empor zu seinem Reich uns schwingen.