Ricciardo von Chinzica.
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fallen wird. Drum verlange ich's auch nicht anders, alswie Du selber gesagt hast." „Gut," entgegnete Paganino,„so wollen wir gehn."
Darauf gingen sie miteinander nach Paganino's Woh-nung, und, wie sie in einen Saal eingetreten, ließ Paga-nino die Frau herbeirufen. Sie kam alsbald angeklei-det und geschmückt aus einem anstoßenden Zimmer inden Saal, wo die beiden Männer sich befanden; dochsagte sie zu Herrn Ricciardo weiter nichts, als wassie zu jedem andern Fremden, der mit Paganino zuHause gekommen wäre, gesagt haben würde. Darüberkonnte sich denn der Richter, der geglaubt hatte, sie werdeihn mit der größten Freude empfangen, <gar nicht genugwundern und er sprach zu sich selber: „Leicht möglich, daßdie Trauer und der lange Gram, die sich meiner bemei-stert, seit ich sie verloren, mich so entstellt haben, daß siemich nicht mehr wiederkennt." Demzufolge sagte er:„Frau, wohl kommt mir der Fischfang, zu dem ich Dichgeführt, theuer zu stehen; denn nie empfand ich größe-ren Schmerz, als den ich erdulden muß, seitdem ich Dichverloren. Du aber scheinst mich nicht zu erkennen, sofremde redest Du mit mir. Siehst Du denn nicht, daßich Dein Herr, Ricciardo, bin, hergekommen, um demEdelmanne, in dessen Häuft' wir uns befinden, was ernur verlangt zu bezahlen, allein um Dich wieder zu ha-ben und mit mir zu führen? Er aber gibt Dich mir, danksei es seiner Güte, für Das, was ich selber bestimmenwerde." Bei diesen Worten wandte sich die Dame zudem Richter, lächelte fast unmerklich und sagte: „Herr,redet Ihr mit mir? Ihr mögt mich wol mit einer An-dern verwechseln; denn, so viel mir bewußt ist, erinnereich mich nicht, Euch jemals gesehen zu haben." Daraufsagte Herr Ricciardo: „Bedenke, was Du sprichst, und be-trachte mich genau. Wenn Du Dich nur besinnen willst,mußt Du ja sehn, daß ich Dein Ricciardo von Ehinzica
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