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1 (1843)
Entstehung
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Vorrede.

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wol leugnen, daß es zweckmäßiger ist, diesen Trost, wieer immer sein mag, den holden Damen als den Männernzu schenken? Sie tragen mit Furcht und Scham dieliebevollen Flammen im zarten Busen verborgen, und wieviel größere Gewalt, als offenbare, die geheimen Gluthenhaben, das wissen Die, welche cs erfahren. Außerdem ver-weilen die Frauen die meiste Zeit abhängig von dem Willen,Gefallen und Befehle ihrer Vater, Mütter, Brüder undMänner, auf den kleinen Bezirk ihrer Gemächer beschränkt,und unmöglich ist es, daß sie immer heiter seien, währendsie den ganzen Tag fast müßig sitzen und im Wechselvon Wollen und Nichtwollen im selben Augenblick ver-schiedene Gedanken vor sich vorübergehen lassen. Er-zeugt sich nun in ihrem Gemüthe aus den feurigenWünschen ihres Herzens eine gewisse Schwermut!), somuß diese zu ihrer großen Qual darin verweilen, bis neueGespräche sie wieder vertreiben, wobei ich noch nicht ein-mal erwähne, daß die Weiber weit weniger Kraft haben,zu widerstehen, als die Männer. Daher können wir auchdeutlich sehen, daß die Leidenschaften der Männer keingleiches Schicksal haben. Befallt sie einige Schwermuthoder trübe Nachdenklichkeit, so haben sie viele Mittel, jenezu mildern oder zu vertreiben; denn, sobald sie es wün-schen, bieten sich ihnen Spaziergänge, Neuigkeiten, die siehören oder besehen können, Vogelstellen, Jagd, Fischerei,Reiten, Spiele und Handelsgeschäfte dar. Ein jedes dieserDinge vermag wenigstens für einige Zeit ganz oder zumTheil den Geist zu beschäftigen und vom betrübendenGegenstände abzuziehen, und inzwischen findet sich entwederauf die eine oder andere Weise ein Trostgrund, oder derSchmerz wird geringer. Damit also durch mich die Un-billigkeit des Glückes theilweis wieder gut gemacht werde,welches, wo die Kraft, wie bei den zarten Frauen, amgeringsten ist, auch mit seinen Gaben am geizigsten zusein pflegt, denke ich zur Hülfe und Ausflucht der Lieben-den, denn den klebrigen genügen Spindel, Nadel und

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