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Das Ende aller Dinge.
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vermeidlich aus der Übertretung des Gesetzes entspringen müßte,(denn: lex est res snrlla et inexorsdilis, l,ivius;) auslegen;weil nicht das Christenthum, als freiwillig angenommene Lebens-maxime, sondern das Gesetz hier droht; welches, als unwandelbarin der Natur der Dinge liegende Ordnung, selbst nicht der Will-kühr des Schöpfers, die Folge derselben so oder anders zu entschei-den, überlasten ist.
Wenn dasChristcnthum Belohnungen verheißt, (z.B.„Seidfröhlich und getrost, es wird Euch im Himmel Alles wohl vergoltenwerden";) so muß das nach der liberalen Denkungsart nicht so aus-gelegt werden, als wäre cs ein Angebot, um dadurch den Menschenzum guten Lebenswandel gleichsam zu dingen; denn da würdedas Christenthum wiederum für sich selbst nicht liebenswürdig sein.Nur ein Ansinnen solcher Handlungen, die aus uneigennützigen Be>weggründen entspringen, kann gegen den, welcher das Ansinnenthut, dem Menschen Achtung einflößen, ohne Achtung aber gibteS keine wahre Liebe. Also muß man jener Verheißung nicht denSinn beilegen, als sollten die Belohnungen für die Triebfedern derHandlungen genommen werden. Die Liebe, wodurch eine liberaleDenkart an einen Wohlthäter gefesselt wird, richtet sich nicht nachdem Guten, was der Bedürftige empfängt, sondern blos nach derGütigkeit des Willens dessen, der geneigt ist es zu ertheilen;sollte er auch etwa nicht dazu vermögend sein, oder durch andereBeweggründe, welche die Rücksicht auf das allgemeine Weltbestemit sich bringt, an der Ausführung gehindert werden.
Daß die moralische Liebenswürdigkeit, welche das Christen-thum bei sich führt, die durch manchen äußerlich ihm beigefügtenZwang, bei dem öfteren Wechsel der Meinungen, immer noch durch,geschimmert und es gegen die Abneigung erhalten hat, die es sonsthätte treffen müssen, und welche, (was merkwürdig ist,) zur Zeitder größten Aufklärung, die je unter Menschen war, sich immer ineinem nur desto helleren Lichte zeigt, ihm auch nur in der Folgedie Herzen der Menschen erhalten könne, ist nie aus der Acht zu lassen.
Sollte es mit dem Christenthum einmal dahin kommen, daß
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