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III. Abth. Daß kein anderer Beweis möglich sei.
wandt ist, für unnütz und überflüssig Hallen, vornehmlich weil esviele Falle gibt, da ohne solche Sorgfalt die Anwendung seiner Be-griffe unsicher und zweifelhaft bleiben würde.
5.
Es ist nicht mehr, als eine einzige Demonstration vomDasein Gottes möglich, wovon der Beweisgrundoben gegeben worden.
Aus dem Bisherigen erhellt: daß unter den vier erdenklichenBeweisgründen, die wir auf zwei Hauptarten gebracht haben, derCartesianische sowohl, als der, so aus dem Erfahrungsbegriffc vomDasein vermittelst der Auflösung des Begriffes von einem unabhängi-gen Dinge geführt werden, falsch und gänzlich unmöglich seien, dasist, daß sie nicht etwa mit keiner gehörigen Schärfe, sondern gar nichtbeweisen. Es ist ferner gezeigt worden, daß der Beweis, aus denEigenschaften der Dinge der Welt auf das Dasein und die Eigen-schaften der Gottheit zu schließen, einen tüchtigen und sehr schönenBeweisgrund enthalte, nur daß er nimmermehr der Schärfe derDemonstration fähig ist. Nun bleibt nichts übrig, als daß entwe-der gar kein strenger Beweis hievon möglich sei, oder daß er aufdemjenigen Beweisgründe beruhen müsse, den wir oben angezeigthaben. Da von der Möglichkeit eines Beweises schlechthin die Redeist, so wird Niemand das Erstere behaupten, und die Folge fälltdemjenigen gemäß aus, was wir angezcigt haben. Es ist nur einGott und nur ein Beweisgrund, durch welchen eS möglich ist, seinDasein mit der Wahrnehmung derjenigen Nothwendigkeit einzusehen,die schlechterdings alles Gegentheil vernichtigt. Ein Urtheil, darausselbst die Beschaffenheit des Gegenstandes unmittelbar führen könnte.Alle andere Dinge, welche irgend da sind, könnten auch nicht sein.Die Erfahrung von zufälligen Dingen kann demnach keinen tüchtigenBeweisgrund abgeben, das Dasein desjenigen daraus zu erkennen,von dem es unmöglich ist, daß er nickt sei. Nur lediglich darin,daß die Verneinung der göttlichen Existenz völlig Nichts ist, liegt