der Andere nach dem Weste» gehe»/ um seinen Himmel zn fin-den; am Ende treffen sie aber doch wieder zusammen, und sowird es auch bei nn6 gehen, Kinder. Ja, macht fort, wie ihrangefangen habt, und wir werden »ns endlich in dem Lande derGerechten Wiedersehen."
„Das kömmt so neu, so unerwartet," sagte Elisabeth in fastathemloser Aufregung. „Ich dachte, Ihr hättet im Sinne, beiuns zu leben und zn sterben, Natty!"
„Worte verfangen hier nichts," rief Effingham. „Vierzig-jährige Gewohnheiten lassen sich nicht durch die Verbindung einesTageS umwandeln. Ich kenne Euch zn gut, um weiter in Euchzn dringen, Natty; wollt Ihr uns aber nicht gestatten, daß wirEuch auf einem der fernen Berge eine Hütte bauen lassen, wowir Euch hin und wieder besuchen, und erfahren können, obEuch nichts abgeht?"
„Habt keine Sorge um Lederstrnmpf, Kinder; ich bin inGottes Hand, der mich wohl zn einem glücklichen Ende führenwird. Ich verkenne eure gute Absicht nicht; doch unsere Weisenpassen nicht zusammen. Ich liebe die Wälder, und ihr habt Freudean der Gesellschaft der Menschen; ich esse und trinke, wen» michhungert und dürstet, und ihr habt dafür bestimmte Stunden undRegeln. Ja, ja, Junge, Ihr überfüttert ans purem Wohlmeincnsogar die Hunde, und ein Jagdhund muß mager sein, wenn ergut laufen soll. Das geringste von Gottes Geschöpfen hat eineBestimmung, und ich bin für die Wildnis; geschaffen; wenn Ihrmich also liebt, so laßt mich hinziehen, wohin meine Seele ver-langt."
Diese Berufung war entscheidend, und kein Wort der Bittewurde mehr gesprochen, um ihn znm Bleiben zn veranlassen.Elisabeth senkte zwar ihr Haupt auf ihre Brust, während ihrGatte einige Thränen in seinem Auge zerdrückte, und mit Hän-den, die ihm fast den Dienst versagten, sein Taschentuch hervor-