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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
570
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Es ist Eurem Wunsche gemäß so gehalten worden."

Dann ist's recht," crwiederte der Jäger;sie meinten, siehätten verschiedene Wege zu gehen, Kinder, obgleich es Einengibt, der über Allen steht, der seiner Zeit die Gerechten zusam-men bringen wird, der auch die Hant des Mohren bleichen, undihn ans Eine Höhe mit Fürsten stellen kann."

Es ist kein Grnnd vorhanden, dieß zu bezweifeln," versetzteElisabeth, die ihren früheren entschiedenen Ton in einen weichen,wehmüthigen umgcwandelt hatte.Ich lebe der znvcrsichtlichenHvffnnng, daß wir uns Alle wieder sehen und glücklich sein werden."

Werden wir das, werden wir das, Kind?" rief der Jägermit ungewöhnlicher Wärme.Ja, es liegt ein Trost in diesemGedanken. Doch ehe ich gehe, möchte ich wohl wissen, was dieseGrabsteine den Leuten, welche, wie die Tauben im Frühjahr,dieses Land bedecken, von dem alten Delawaren und von demwackersten, weißen Manne, der je diese Berge betreten hat, er-zählen."

Effingham und Elisabeth waren über die ungewöhnliche Feier-lichkeit in Lcderstrumpfs Benehmen überrascht; da sie jedoch denGrnnd davon nur in der Nähe der Frenndesgräber suchten, so tratder junge Mann alsbald an das Denkmal, und las laut:

,Dem Andenken Oliver Effing ha ms,vormaligen Majors im sechzigsten Infanterie-Regiment SeinerMajestät des Königs von Großbritannien.

Er war ein Krieger von erprobter Tapferkeit, der mitritterlicher Treue an seinem König hing, ein Mann von dembiedersten Charakter, und ein wahrer Christ. Den Morgenseines Lebens verbrachte er in Ehre, Reichthum und Macht;aber der Abend wurde durch Armnth, Mangel und Krankheitgetrübt, die ihm nur durch die zarte Sorgfalt seines altentreuen, aufrichtigen Freundes und Dieners, des NathanaelBnmppo, erträglich gemacht wurden. Um die Tugenden des