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desselben Nachmittags schickte er sich allen Ernstes an, sein Amtzn versehen.
Mehrere kräftige jnnge Männer wurde» anserlesen und ge-hcimnifivoll bei Seite genommen, nm, zwar Angesichts der ganzenDorfbevölkerung, aber anher dem Bereiche von deren Ohren dieAufträge des Sheriffs zn erhalten. Diensteifrig und mit einerGeschäftigkeit, als ob das Schicksal einer Welt von ihrer Thätig-keit abhinge, eilten die Jünglinge in die Berge, indem sie zu-gleich so geheimnißvoll thaten, als seien sie mit der allerwich-tigstcn Staatsangelegenheit betraut worden.
Punkt zwölf Uhr wirbelte eine Trommel vor dem kühnen Dra-goner, und Richard erschien in der Begleitung des KapitänsHollister, welcher sich in seiner Uniform als Kommandant derTempletoner leichten Infanterie präsentirte, um von Letzterem imInteresse der Gesetzeswahrnng ein Aufgebot des Landsturms zuverlangen. Es fehlt uns hier au Raum, um die Reden mitzu-theileu, welche bei dieser Gelegenheit von den genannten beidenEhrenmännern gehalten wurden; sie sind aber ansbewahrt in denSpalten der kleinen blauen Zeitung, welche noch an Ort undStelle zn finden ist, und sollen der Gesetzknnde des Einen undder militärische» Präcision des Andern viel Ehre machen. Manhatte vorläufig bereits Alles angeordnet, und da der rothröckigeTambour fortfnhr, seinen Wirbel zu schlagen, so traten baldungefähr fünfundzwanzig Soldaten ans, welche sich sofort inSchlachtordnung stellten.
Dieses Korps bestand ans Freiwilligen, und war von einemManne kommandirt, welcher die ersten fünfnnddreisstg Jahre seinesLebens in Feldlagern und Garnisonen zngebracht hatte; cs galtdaher als das non pl»8 ultra von militärischer Zucht ans vieleMeilen im Umkreise, wie denn auch der einsichtsvollere Theil derTempletoner Gemeinde keinen Anstand nahm, es hinsichtlich seinerTüchtigkeit allen Truppen in der bekannten Welt gleichzustellen —