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Ihr werdet dort sicher genug sein. Oder wenn Ihr allenfallsLust habt, so können wir auch hinein gehen."
Der junge Mann fuhr zusammen, und eine heftige Bewegungschien sein Inneres zu durchkreuzen; dann sah er sich ängstlichum und fragte rasch:
„Droht uns ans dem Felsen keine Gefahr? kann uns dasFeuer dort nicht erreichen?"
„Kann der Junge nicht sehen?" versetzte Natty mit der Ruheeines Mannes, der an Gefahren, wie die eben bestandene, gewöhntwar. „Hättet ihr noch zehn Minuten oben gezögert, so wäret ihrBeide jetzt zu Asche gebrannt; aber hier könnt ihr bleiben bis anjüngsten Tag, ohne das; euch das Feuer etwas anhaben wird, cssei denn, das; die Felsen eben so gut Feuer fingen, als das Holz."
Nach dieser augenfällig wahren Versicherung begaben sie sich nachder Stelle, wo Natty seine Last ablegte, indem er den Indianer aufden Boden setzte und mit dem Nucken an ein Felsenstück lehnte. Eli-sabeth sank zusammen und bedeckte ihr Gesicht mit den Händen, wäh-rend ihr Herz unter einem Drang widerstreitender Gefühle schwoll.
„Lassen Sie sich bewegen, Miß Temple, etwas Stärkendes zusich zu nehmen," begann Edwards achtungsvoll; „Sic möchtensonst erliegen."
„O, taffen Sie mich," entgcguete sie, die strahlenden Augenfür einen Moment zu dem jungen Manne erhebend; „ich empfindezu viel, um cs in Worten ansdrücken zu können! Mein Herz istvoll Dankes, Oliver, für diese wunderbare Rettung, zuvörderstgegen Gott, dann gegen Sie."
Edwards trat an den Rand des Felsens und rief:
„Benjamin! wo seid Ihr, Benjamin?"
Eine heisere Stimme, die aus den Eingeweidcn der Erde zukommen schien, erwicderte:
„Hier, Meister, und zwar in dieses Stück Höhle gestaut, woes so heiß ist, wie in des Kochs Kessel. Ich bin dieser Koje Herz-
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