487
Art zu finden ist. Nein, nein — Eure Verbesserungen und Lich-tungen haben diese schlauen Thiere ans dem Lande getrieben, undstatt der Biberdännne, welche, nach der Anordnung der Vorsehung,der Instinkt dieser Thiere schuf, fuhrt Ihr das Wasser mit EurenMühldämme» durch die Niederungen, als ob der Mensch das Rechthätte, den Tropfen in seinem Laufe zu hemmen, den ihm GottesWille angewiesen hat. — Benny, wen» Ihr nicht ablaßt, EureHand so oft zum Mund zu fuhren, so werdet Ihr nicht zum Auf-bruch bereit sein, wenn die Zeit kömmt."
„Hort, Meister Bnmppo," sagte der Majordomo, „kümmertEuch nicht um Ben. Wenn die Wache ruft, so stellt mich aufmeine Beine, und gebt mir die Höhe und Weite des Ortes an,wohin Ihr steuern wollt; ich steh' Euch dafür, ich segle dannmit dem Besten von Euch um die Wette."
„Die Zeit ist bereits gekommen," versetzte der Jäger anfhor-chend; „ich höre, wie sich die Hörner der Ochsen an der Gefäng-nißwand reiben."
„Wohlan, Steuermann, so gebt Befehl, und wir lichten dieAnker," entgegnete Benjamin.
„Sie werden uns nicht verrathen, Miß Temple?" sprachNatty, indem er Elisabeth ehrlich in's Gesicht sah — „Sie wer-den einen alten Mann niäit verrathen, der sich sehnt, die reineLuft des Himmels zu athmcn? Ich habe keine böse Absicht dabei;und wenn das Gesetz sagt, ick müsse hundert Dollars bezahlen,so will ich die Jahreszeit dazu benützen, um die Summe abzn-tragen. Dieser gute Mann wird mir helfen."
„Ihr mögt die Biber fangen," versetzte Benjamin, indem ermit dem Arm in der Luft herum fuchtelte, „und wenn ich sie wiederspringen lasse, so dürftJhr mich einÄalb nennen, weiter sage ich nichts."
„Was führt Ihr im Schilde?" rief Elisabeth verwundert.„Ihr müßt dreißig Tage hier bleiben; und waS das Geld für EureStrafe anbelangt, so habe ich es hier im Beutel. Nehmt es —