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dort zugebracht hat, wo er, so zu sagen, immer in die Fensterdes Himmels sehen konnte."
„Ich muß mich durch das Gesetz leiten lassen-"
„Reden Sie mir nicht von dem Gesetz, Marmadnke Temple,"unterbrach ihn der Jäger. „Kümmerte sich das Thier des Waldesauch um Euere Gesetze, als es nach dem Blute Ihres eigenenKindes hungerte und dürstete? Sie kniete vor ihrem Gott umeine größere Gunst, als ich jetzt erbitte, und Er erhörte sie; undwenn Sie jetzt zu meinem Flehen Nein sagen, glauben Sie, Er-werbe es nicht mit anhören?"
„Meine persönlichen Gefühle dürfen Nichts gemein habenmit-"
„Hören Sie mich, Marmadnke Temple," fiel ihm der alteMann mit wehmüthigem Ernst in's Wort, „und Sie hören dieStimme der Vernunft. Ich habe diese Berge durchwandert, alsSie noch nicht Richter, sondern ein Kind in den Armen IhrerMutter waren; und ich fühle es, daß ich ein Recht habe, siewieder zu durchstreifen, ehe ich sterbe. Haben Sic die Zeit ver-gessen, als Sie an das Seenfer kamen, wo noch kein Gefängnißda war, um ehrliche Leute hineinznsperren? und habe ich Ihnennicht meine eigene Bärenhaut zum Kissen überlassen und mit dembesten Stück eines edlen Bocks Ihren Hunger gestillt? Ja, ja,damals hielten Sie es für keine Sünde, einen Hirsch zu tödten!Ich that dieß,- obgleich ich keinen Grund hatte, Sie zu lieben,denn Sie haben denen, die mich liebten und schützten, nur Leidesangcthan. Und nun wollen Sie mir meine Freundlichkeit damitbezahlen, daß Sie mich in Ihre Kerker schließen? Hundert Dollars!woher sollte ich das Geld nehmen? Nein; nein, man sagt Ihnenwohl Schlimmes nach, Marmadnke Temple, aber Sie können nichtso schlecht sein, um zu wünschen, daß ein alter Mann im Gefäng-niß sterbe, weil er sich um sein Recht wehrte. Kommt, guterFreund, laßt mich gehen; ich bin lange genug unter diesem Ge->
Die Ansiedler. zg