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Herr Van der School entfernte seine Brille, legte sie zusam-men, setzte sie abermals ans seine Nase, betrachtete die andereKlagschrift, die er in Händen hatte, und crwiederte sodann, über dieGläser seines optischen Werkzeugs nach der Schranke sehend:
„Ich stehe, mit dem Wohlnehmen des Gerichtshofs, von einerweiteren Verfolgung der Sache ab?'
Richter Temple stand auf, und faßte die Anklage zusammen.
„Meine Herren Geschworenen," fuhr er fort, „ihr habt denZeugen vernommen, und ich will euch nicht lange aufhalten. Wenneinem Diener des Gesetzes in Ausübung eines Befehls Widerstandgeleistet wird, so hat er ei» »»bezweifeltes Recht, jeden Bürger zueinem Beistand aufznfordern; und der Akt einer solchen Beihilfesteht gleichfalls unter dem Schutze des Gesetzes. Ich stelle esdaher eurem Ermessen anheim, meine Herren, in wie weit, dem^abgelegten Zengniß zufolge, der Zeuge in einer solchen Eigenschaft'betrachtet werden kann, und überlasse den Fall, trotz seiner man-gelhaften Form, um so eher eurer Entscheidung, weil noch einanderer Punkt klagbar geworden ist, welcher den unglücklichenGefangenen eines weit schwerere» Vergehens beschuldigt."
Der Ton von Marmadnke's Stimme war sanft und gewin-nend, und da seine Ansichten mit so augenscheinlicher Unparteilichkeitausgesprochen waren, so ermangelten sie nicht, ans die Jury dengeeigneten Eindruck zu üben. Die ernst anssehenden Grundbesitzer,welche dieses Tribunal bildeten, steckten, ohne die Loge zu ver-lassen, auf einige Minuten die Köpfe zusammen, worauf der Ob-mann aufstand, und nach pflichtlicher Beobachtung der Formen desGerichtshofs erklärte, daß der Angeklagte „nicht schuldig" sei.
„Ihr seid von dieser Anklage entbunden, Nathanael Bnmppo,"sagte der Richter.
„Wie?" fragte Natty.
„Man hat Euch hinsichtlich des Angriffs auf Herrn Doolittlefür nicht schuldig erklärt."