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doch sah, daß ich blos als Nachbar kam, der in das Haus einesAndern gehen will."
„Ah, Ihr gesteht also zu, daß das Ganze mir als ein Be-such von Eurer Seite gemeint war, ohne daß eine gesetzliche Au-torität dabei in's Spiel kam? Bemerken Sie sich die Worte desZeugen, meine Herren: ,er kam blos als Nachbar, der in dasHaus eines Andern gehen will'. Ich frage Euch nun, Sir, hatNathanael Bumppo Euch nicht wiederholt den Eintritt verboten?"
„Es sind einige Worte zwischen uns gewechselt worden," ent-gegnete Hiram, „aber ich las ihm meine Vollmacht ausdrücklich vor."
„Ich wiederhole meine Frage: Hat er Euch nicht ausdrücklichgesagt, Ihr solltet seine Wohnung nicht betreten?"
„Es ist zu einem ziemlichen Wortwechsel gekommen, aber ichhabe die Vollmacht in der Tasche; sollte vielleicht der GerichtshofEinsicht davon nehmen wollen?"
„Zeuge," unterbrach Richter Temple, „beantwortet die Frage: hatEuch der Beklagte den Eintritt in seineHütte verboten oder nicht?"
„Je nun, ich dächte-"
„Wir wolle» eine unumwundene Antwort," fuhr der Richtermit Ernst fort.
„Ja, er that cs."
„Und versuchtet Ihr, nach diesem Verbot einzudringen?"
„Ja, aber ich hatte die Vollmacht in meiner Hand."
„Fahrt fort in Eurem Verhör, Herr Lippet."
Da jedoch der Anwalt sah, daß der Eindruck zu Gunsten sei-nes Klienten war, so winkte er nur stolz mit der Hand, als wolleer die Einsicht der Jury nicht so weit in Zweifel ziehen, umeine fernere Vertheidignng für nöthig zu erachten, und versetzte:
„Nicht doch, Sir; ich überlasse das Weitere Euren Gnaden;mein Amt ist hier zu Ende."
„Herr Distriktsanwalt," sagte der Richter, „habt Ihr nochEtwas beizufügen?"