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„Nein, nein, ich will nicht in Abrede ziehen, daß ich ihnetwas rauh an den Schultern ansaßte," entgegncte Natty, indemer mit großer Einfalt nm sich blickte, „und daß ich-"
„Ihr seid frei gesprochen," fiel ihm der Richter in's Wort,„und es ist in der Sache nichts mehr zu sagen oder zu thun."
Ein Lichtblick der Freude zuckte über die Züge des altenMannes, der nun den Fall begriff; er setzte hastig seine Mühewieder auf den Kopf, warf die Schranke seines kleinen Gefäng-nisses auf, und sprach nicht ohne Innigkeit:
„Nun, ich muß es Ihnen nachrühmen, Richter Tcmple, daßdas Gesetz nicht so hart gegen mich gewesen ist, als ich fürchtete.Ich hoffe, Gott wird Sie für die Freundlichkeit segnen, die Siemir heute erwiese» haben."
Aber der Stab des Constable verhinderte seine Entfernung,und Herr Lippet flüsterte ihm einige Worte in's Ohr, worauf deralte Jager auf seinen früheren Sitz znrücksank, seine Mütze abnahm,und mit einer Miene, in der sich Schmerz und Ergebung ans-sprachcu, die Reste seiner dünnen grauen Locken niederstrich.
„Herr Distriktsanwalt," sagte Richter Temple, indem er that,als sei er mit den Akten beschäftigt, „schreitet zu der zweitenAnklage."
Herr Van der School gab sich große Mühe, daß ja kein Theilder Vorstellung, welche er jetzt verlas, seinen Zuhörern entgehenmöchte. Er beschuldigte den Gefangenen des Widerstandes gegenden Vollzug einer gerichtlichen Hausdurchsuchungs-Vollmacht durchGewalt der Waffen, unter denen er, nach Maßgabe seines weit-schweifigen Gerichtsstyls, nebst vielen andern auch den Gebrauch derBüchse angab. Hier handelte es sich in der That nm eine ernstere An-schuldigung, als die einer gewöhnlichen Balgerei, weßhalb denn auchdie Zuhörer eine entsprechende Theilnahme an dem Resultate derselbenan den Tag legten. Der Gefangene wurde nach der üblichenForm abermals aufgefordert, seine Einreden vorzubringen, und ihm
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