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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
453
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Natty horchte auf die Anklage mit großer Aufmerksamkeit,wobei er sich mit einem Ernste, welcher seine tiefe Theilnahme ver-riet!), gegen den Verlesen vorbcngte und als dieser fertig war, richteteer sich mit einem tiefen Seufzer seiner ganzen Länge nach ans. AllerAngen waren dem Gefangenen zugekehrt, von dessen Stimme man ver-geblich erwartete, sie wurde das Schweigen in der Halle unterbrechen.

Ihr habt gehört, was man vor der großen Jury gegen Euchvorgebracht hat, Nathanael Bnmppo," sagte der Richter;washabt Ihr gegen die Klage geltend zu machen?"

Der alte Mann ließ nachdenkend seinen Kopf sinken, erhobihn aber bald wieder, und lachte, ehe er antwortete:

Ich kann nicht in Abrede ziehen, daß ich mit dem Menschenein bische» rauh umgegangen bin; aber daß ich von all' den Dingen,von welchen der Herr da gesprochen hat, hätte Gebrauch machenwollen, ist in seinen Hals hinein gelogen. Ich bin in meinemAlter kein sonderlicher Ringer mehr; aber als ich unter den Schot-tischirläudern war wartet ein wenig es muß wohl um das

erste Jahr des alten Krieges gewesen sein.-"

Herr Lippet, wenn Ihr der Advokat des Gefangenen seid,"fiel Richter Temple ein,so belehrt Euren Klienten über das,was von ihm verlangt wird. Andernfalls wird ihm der Gerichts-hof einen Rechtsbeistand znweisen."

Durch diesen Aufruf in dem Studium der Klagschrift unter-brochen, stand der Nechtsgelehrte auf, besprach sich eine Weileleise mit dem Jäger, und erklärte sodann gegen den Gerichtshof,daß sie bereit seien, fvrtzufahrcn.

Seid Ihr schuldig, oder nicht schuldig?" fragte der Richter.Ich kann mit gutem Gewissen sagen, daß ich nicht schuldigbin," versetzte Natty;denn es kann von keiner Schuld die Redesein, wenn man thut, was Recht ist; und ich hätte mich lieber aufder Stelle umbringen lassen, ehe ich ihm erlaubt haben wurde,in jenem Augenblick seinen Fuß in meine Thüre zu setzen."