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Bei dem Ton ihrer Summe mehrte sich augenscheinlich dieWnth des Bullenbeißers, statt sich zu minder». Er eilte vor dieDamen hin, legte sich seiner Gebieterin z» Füßen, heulte nochlauter als vorher, und machte hin und wieder seinem Zorne durchein kurzes, bissiges Bellen Luft.
„Was mag er wohl sehen?" sagte Elisabeth.
Da Miß Temple keine Antwort von ihrer Gefährtin erhielt,so wandte sie den Kopf herum, und erblickte Luise, die mit leichen-blassem Gesichte dastand, und unter krampfhaftem Zittern ihresArmes mit dem Finger in die Höhe deutete. Elisabeths raschesAuge folgte der von ihrer Freundin angedcuteten Richtung, undgewahrte der stolzen Stirne und der funkelnden Augen eines weib-lichen Panthers, welcher, znm Sprunge fertig, grimmige Blickenach ihnen schoß.
„Laß uns fliehen," rief Elisabeth, indem sie Luisens Armgriff, deren Körper gleich schmelzendem Schnee znsammenbrach.
Es lag nicht der mindeste Zug in Elisabeth Tcmple's Cha-rakter, der sie hätte veranlassen können, eine Freundin in einersolchen Noth zu verlassen. Sie fiel neben der leblosen Luise aufihre Kniee nieder, und lüftete in instinktartigcr Schnelle dieje-nige» Theile des Anzugs ihrer Gefährtin, welche dem AthemEintrag thnn konnten, indem sie zugleich ihre einzige Sicher-heitswache, den Hund, durch die Töne ihrer Stimme zu ermn-thigen suchte.
„Halte dich wacker, Brave!" rief sie in bebenden Lauten.„Mnth, Mnth, guter Brave!"
Ein junger Panther, der bisher Elisabeths Blicken entgangenwar, kugelte nun ans den Zweigen eines Gesträuchs herunter,das in dem Schatten der dem alten Thicre znm Sitze dienendenBuche wuchs. Das unerfahrene Geschöpf näherte sich dem Hunde,indem es die Gebcrden und Töne se»icr Mutter nachahmte, aberans eine seltsame Weise das Spiele» eines Kätzchens mit der