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Wildheit seiner Rasse vereinigte. Es stellte sich ans seine Hinter-beine, nnd zerkratzte mit den Vorderpfoten die Rinde eines Bau-mes i» katzenartiger Possierlichkeit; dann peitschte es sich selbermit dem Schwänze, heulte, nnd scharrte die Erde ans, wobei esversuchte, den gleichen Grimm an den Tag zu legen, der seineMutter so schrecklich machte.
Die ganze Zeit über stand Brave fest nnd furchtlos da, denkurzen Schwanz in die Höhe gereckt, und den Körper gegen seineHinterbeine zurückgezogen, während seine Angen unablässig dieBewegungen der beiden Bestien beobachteten. Das Junge kamspielend mit jedem Sprunge dem Hunde näher, nnd das Heulender drei Thiere wurde mit jedem Augenblicke schrecklicher, bis derjunge Panther sich überpnrzclte, nnd gerade vor dem Bullenbeißerniederster. Er war ein Augenblick des fürchterlichsten Kampfesnnd Geheuls, der aber eben so bald endete, als er begonnenhatte, denn unmittelbar darauf sah man das junge Thier ansBrave's Rachen in die Luft wirbeln, nnd mit solcher Gewaltgegen einen Baum fliegen, daß cs völlig besinnungslos wiederzur Erde fiel.
Elisabeth war Zeugin des kurzen Kampfes, nnd das Blutschoß ihr ob dem Mnthe des Hundes wärmer durch die Adern,als sie auf einmal die Gestalt der alten Panthern, in die Luftschießen, nnd aus einer zwanzig Fuß weiten Entfernung von demBnchenastc ans den Rücken des Bullenbeißers niederstürzen sah.Keine Worte vermögen den wüthendcn Kampf zu schildern, derjetzt folgte. Es war ein wirres Balgen auf den trockenen Blät-tern, begleitet von lautem und schrecklichem Geheule. MißTemple blieb, mit ihrem Körper über Luise gebeugt, ans denKnieen liegen, nnd heftete ihre Angen mit einer entsetzenvollen,aber doch so gespannten Thcilnahme auf die Thiere, daß sie fastob dem Ausgange des Kampfes ihre eigene Sicherheit vergaß.Die Sprünge der Waldbcwohncrin waren so rasch nnd lebhaft,