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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Nähe, denn auch ihn hatte der schöne Tag veranlaßt, das Hanszu verlassen, um der freien Luft zu genießen. Als die Reiter sichentfernt hatten, näherte er sich den jungen Mädchen, welche ebennach der Straße einbogen; und er war eben im Begriff, sie an-zureden, als Luise Halt machte und hastig sagte:

Herr Edwards will mit uns sprechen, Elisabeth."

Miß Temple hielt gleichfalls, und wandte sich an den Jüng-ling zwar höflich, aber mit einer leichten Kälte in ihremWesen, welche die Freimüthigkcit, womit er herangetreten war,merklich zügelte.

Es scheint Ihrem Vater mißfällig zn sein, daß Sie ohneGeleite in die Berge gehen, Miß Temple. Wenn ich Ihnen mei-nen Schutz anbieten darf-"

Hat mein Vater Herrn Edwards ausersehen, mir das, wasihm mißfällig ist, zu bedeuten?" fiel ihm die Dame in's Wort.

Gütiger Himmel! Sie verkennen meine Meinung. Ich hättestatt Mißfallen Beunruhigung sagen sollen. Ich bin sein Diener,Fräulein, und folglich auch der Ihrige. Wenn Sie Nichts da-wider haben, so wiederhole ich daher, daß ich meine Angelrnthemit einer Bogelflinte vertauschen nnd, falls Sie das Gebirgebesuchen, in Ihrer Nähe bleiben will."

Ich bin Ihnen sehr verbunden, Herr Edwards; aber wo keineGefahr ist, bedarf es auch keines Schutzes. Znm Glücke ist esnicht nöthig, daß man unter diesen freien Bergen im Geleite einerLeibgarde einher wandelte, und sollte es je der Fall sein, so ist auchhiefür gesorgt. Komm her, Brave Brave, mein wackrer Brave!"

Der ungeheure Bullenbeißer, dessen mir bereits erwähnt, erschienvor seiner Hütte, nnd gähnte nnd reckte sich in träger Schläfrigkeit.Aber als seine Gebieterin abermals riefkomm, lieber Brave;du hast vordem deinem Herrn treue Dienste geleistet; laß einmalsehen, wie du deine Pflicht bei seiner Tochter erfüllst" so wedelteder Hund mit dem Schwänze, als verstehe er die Worte, schrittDie Ansiedler. 23