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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Sechsundzwanzigftes Kapitel.

So sprich, mein lieber Vater; deine WorteSind mir wie milde Lüste aus dem Westen.

Milman.

Es war ci» milder, sanfter Morgen, als Marmadukc nndRichard ihre Pferde bestiegen, nm einen Ausflug vorznuehmeu, mitdem sich die Gedanke» des Letzter» schon geraume Zeit fast aus-schließlich beschäftigt hatten. In demselben Augenblick erschienenauch Elisabeth nnd Luise, für einen Spaziergang angekleidet, inder Halle.

Die Kopfbedeckung der Predigcrstochter bestand ans einemniedlichen, kleinen Hut von grüner Seide, unter dem ihre beschei-denen Angen mit der schmachtenden Weichheit, welche ihr ganzesAenßere charakterisirte, hervorlenchtcten; aber Miß Temple schrittdurch die weiten Gemächer ihresVaters mit dem Tritte der Gebieterin,indem sie den Strohhnt, welcher die glänzenden, ihre Marmor-stirne üppig umspielenden Locken bedecken sollte, an einem seinerBänder in der Hand trug.

Wie? hast du im Sinn, einen Spaziergang zu machen. Bcß?"rief der Richter, einen Augenblick sein Roß zügelnd, nm mit väter-licher Freude die weibliche Schönheit nnd Anmnth seines Kindeszu betrachten.Vergiß aber nicht, liebe Tochter, daß der Juliein heißer Monat ist. nnd wage dich nur so weit, daß du vorMittag wieder zn Hanse sein kannst. Wo ist dein Sonnenschirm.Mädchen? Es ist nm deine weiße Stirne geschehen, wenn dudich nicht sorgfältig gegen unsere Sonne nnd nnsern Südwindverwahrst."

Ich werde dann nur nm so besser zn meiner Verwandtschaftpassen." crwiedertc Miß Temple lächelnd.Vetter Richard hatein so rosiges Aussehen, daß ihn eine Dame darum beneidenkonnte; nnd so ist dermalen die Aehnlichkcit zwischen uns so nn-