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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
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dem dermaligen Zustande seines Gönners und an der Ursache sei-ner geheimen Unruhe. Er sah dem Rechtsgelehrten nach, bis sichdie Thüre hinter demselben und dem geheimnißvollcn Packete ge-schlossen hatte, moranf er langsam nach seiner Wohnung znrück-kehrte, und seine Neugierde in de» gewöhnlichen Obliegenheitenseines Dienstes zu vergessen suchte.

Als der Richter wieder in dem Kreise seiner Familie erschien,lagerte ein wehmüthigcr Schatten über seinen sonst heiteren Zü-gen, welcher viele Tage nicht von seiner Stirne weichen wollte;aber das zanberartige Fortschreiten der Jahreszeit weckte ihn ansseiner jeweiligen Apathie, und mit dem Sommer kehrte auch seinLächeln wieder.

Die heißen Tage und das öftere Eintreten erfrischender Regen-schauer hatten in unglaublich kurzer Zeit den Wuchs der Pflanzenvollendet, welche der zögernde Frühling so lange in der Knospeznrückgehaltcn hatte, und die Wälder prunkten in jeder Abschattungvon Grün, um derenwillen die amerikanischen Wälder so berühmtsind. Die Stümpfe der gelichteten Wälder waren bereits unterdem Weizen verborgen, der unter jedem Sommerlüftchen in sei-nem sammtartig schillernden Farbenwechsel dahin wogte.

So lange der Kummer des Richters anhielt, vermied es Herr-Jones rücksichtsvoll, die Aufmerksamkeit seines Vetters auf eineAngelegenheit zu wenden, die mit jeder Stunde mehr an demHerzen des Sheriffs nagte, und die wohl von großer Wichtigkeitsein mochte, wenn wir anders eine Folgerung ans seinem hänsi-gen Verkehr mit dem Manne ziehen dürfen, der dem Leser inder Wirthsstnbe zum kühnen Dragoner unter dem Namen Jothamvorgeführt wurde.

Endlich wagte cs der Sheriff wieder, auf den Gegenstandanznspielcn, und eines Abends, im Beginne des Juli, gab ihmMarmadnke das Versprechen, ihn des andern Morgens auf demersehnten Ansflnge zu begleiten.