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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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auf der Thiire, durch welche der junge Mauu verschwunden war,und wandten sich sodann rasch ans ihre Gefährtin. Das nun fol-gende lange Stillschweigen bewies, wie sehr die Unterhaltungzweier Mädchen unter achtzehn Jahren durch die Gegenwart einesJünglings von dreinndzwanzig belebt werde» kann.

Die erste Person, welcher Herr Edwards begegnete, als erans dein Hanse stürzte, war der kleine, viereckiggebante Nechtsgc-lehrte, mit einem großen Aktenbündel unter dem Arm, und einergrünen Brille mit Seitengläsern ans der Nase, als wolle er durchdiese scharfe Bewaffnung des Auges seine Fähigkeit, die Hinter-list eines Gegners anfznspüren, mnltipliziren.

Herr Van der School war ein Mann von Bildung, aberlangsamer Fassnngsgabe, der den Kollissioncn mit seinen lebhafte-ren nnd fähigeren Kollegen, welche den Grund zu ihrem prakti-schen Takte an den östlichen Gerichtshöfen gelegt, nnd die Ver-schlagenheit mit der Muttermilch cingesogen hatten, seine Vorsichtin Reden und Thun verdankte. Die Behutsamkeit dieses Herrnsprach sich in letzterer Hinsicht als pedantische Methodik nnd Pünkt-lichkeit ans, wobei freilich, auch ziemlich viel Schüchternheit miteinfloß, während er in seinen Reden so sehr den parenthetischenStyl beobachtete, daß seine Zuhörer oft lange suchen mußten, bissie den Sinn seiner Worte fanden.

Guten Morgen, Herr Van der School," sagte Edwards.Es scheint, wir haben heute einen rührigen Tag in dem Herrenhanse."

Guten Morgen, Herr Edwards, (wenn dieß wirklich IhrName ist, jdenn da Sie fremd sind, so haben wir kein anderesZeugnis; für die Thatsache, als Ihre eigene Aussage), wie ich auchbereits dem Richter Temple zn verstehen gegeben); guten Morgen,Sir. Augenscheinlich ist's ein rühriger Tag (aber einem Mannvon Ihrer Klugheit braucht man nicht zn sagen ssintemal Sieohne Zweifel selbst schon diese Entdeckung gemacht Habens, daßder Schein oft trügt) in dem Hanse droben."

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