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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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thun? Was kann mein Vater thun? Wenn wir auch dem altenManne eine Hcimath und ein anständiges Auskommen anböten,so wurde er cs schon um seiner Gewohnheit willen ansschlagen.

Auch könnten wir' wenn wir einen so thörichten Wunsch hegten,diese Lichtungen und Meiereien nicht wieder in Jagdgriinde oer-wandeln, wie es Lederstrnmpf so gerne zu sehen wünschte."

Sie haben recht, Miß Tcmple. Was wäre da wohl zuthun? Aber doch gibt es Eines, was Sie gewiß thun könne» undwollen, wenn Sie Herrin dieser schönen Thäler geworden sind:verwenden Sie Ihren Reichthnm znin Wohle der Armen und Noth-leidenden; weiter könne» Sie in der That nicht thun."

Und damit ist schon viel geschehen," entgegnete Luise, indemcyt die Reihe des Lächelns an ihr war.Aber zweifelsohne wirdsich Jemand einstellcn, der ihr die Leitung solcher Angelegenheiten >abnimmt."

Es fällt mir nicht ein, dem Ehestande absagen zu wollen,wie ein thörichtes Mädchen, das gleichwohl vom Morgen bis in >die Nacht an nichts Anderes denkt; aber ich bin hier eine Nonne,ohne das Gelübde der Ehelosigkeit abgelegt zu haben: wie sollteich in diesen öden Wäldern einen Gatten finden?"

Hier ist Keiner, Miß Temple," sagte Edwards rasch,dersich vermessen dürfte, um Ihre Hand zu werben, und ich bin über-zeugt, daß Sie znwarten, bis sie von Einem Ihres Gleichen aus-gesucht werden oder sterben, wie Sie gelebt haben, geliebtund geachtet von Allen, welche Sie kennen."

Der junge Mann schien zu glauben, er habe Alles gesagt, wasdie Galanterie forderte, denn er stand ans, nahm seinen Hut undeilte ans dem Gemache. Luise mochte denken, daß er mehr alsnöthig gesagt, denn sie seufzte mit einem so leisen Athemznge,daß sic es wohl kaum gewahrte, und beugte ihr Antlitz wieder überihre Arbeit. Möglich, daß Miß Temple noch mehr zu hören ge-wünscht hätte, denn ihre Angen hafteten noch eine geraume Weile