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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Gedanke» in eine nene Richtung, und gab glücklicher Weise demjungen Manne einen Grund an die Hand, den Gegenstand desGesprächs zu wechseln.

Es kam Elisabeth vor, als glitte sie unter dem Einflüsse einermagischen Gemalt über das Wasser hin, so leicht und anmuthiglenkte Mohcgan seine kleine Barke. Eine schwache Bewegungmit der Fischgabel deutete den Weg an, welchen Lederstrnmpf zugehe» wünschte, und die Gesellschaft beobachtete ein tiefes Schwei-gen, da eine solche Vorsicht für den Erfolg ihrer Fischerei nöthigwar. An der Stelle, wo sie sich gegenwärtig befanden, war dasWasser ziemlich seicht, ganz im Gegensatz von jenen Theilen, wodas Gebirge fast senkrecht von dem Ufer abstieg. Dort hättendie größten Schiffe liegen und ihre Raaen in de» Fichten ver-wickeln können, während hier nur etliche Binsen ihre Spitzen überdie sanft sich kräuselnden Wasser des See's erhoben und in derleichten Nachtlnft flüsternde Töne verbreiteten. Nur an solchenseichten Stellen war der Barsch zu finden, oder konnte überhauptdas Netz mit Erfolg ansgeworfen werden.

Elisabeth sah Tausende dieser Fische in dem warmen Wasserdes Ufers hinschwimmen, denn das Helle Licht ihrer Fenerpfanneschloß ihnen die Geheimnisse des See's in einer Weise ans, alswäre die klare Flüssigkeit des Otsego nur eine andere Atmosphäre.Jeden Augenblick erwartete sie, Lederstrnmpfs über der Wasserflächeschwebende Gabel auf die unter ihr sich drängenden Schwärmeniederfahren zu sehen, wo kein Stoß fehlschlagen zu können schien,und wo, wie ihr Vater bereits gesagt hatte, eine Beute zu holenwar, deren sich keine fürstliche Tafel schämen durfte. Aber Nattyhatte seine eigenthümlichen Gewohnheiten »nd, wie es den An-schein hatte, auch seinen eigenthümlichen Geschmack. Seine hoheGestalt und seine aufrechte Haltung setzte ihn in den Stand, vielweiter zu sehen, als diejenigen, welche in dem Kahne saßen, under wandte seinen Kopf bedächtig nach allen Richtungen, wobei