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Anmuth eines Indianers heran, ergriff Elisabeths weiche, weißeHand mit seinen dunkeln, runzligen Fingern nnd sagte:
„Komm, Enkelin von Miquo», nnd John wird sich freuen.Vertraue dem Indianer) sein Kopf ist alt, und da seine Handnicht mehr so sicher ist, wie sonst, so wird der junge Adler gehen,und Acht haben, daß seine Schwester keinen Schaden nimmt."
„Herr Edwards," sagte Elisabeth leicht erröthend, „Ihr FreundMohegan hat für Sie ein Versprechen gegeben. Werden Sie derIhnen auferlegten Verpflichtung Nachkommen?"
„Mit meinem Leben, wenn es nvthig wäre, Miß Temple,"rief der Jüngling. „Das Schauspiel ist wohl ein bischen Angstwerth, denn wirkliche Gefahr ist keine vorhanden. Ich werdeübrigens Sie und Miß Grant begleiten, um Sie zu ermnthigen."
„Mich?" rief Luise. „Nein, nicht mich, Herr Edwards. Abergewiß, es ist nicht Ihr Ernst, sich einem so leichten Kahne an-znvertranen?"
„Nun, so trete ich allein ein, denn alle meine Besorgnissesind verschwunden," sagte Elisabeth, indem sie in das Boot hüpftennd den Sitz cinnahm, welchen ihr der Indianer angewiesenhatte. „Herr Edwards, Sie können Zurückbleiben, denn dreiPersonen scheinen mir genug für eine solche Eierschale."
„Sie soll auch noch den Vierten tragen," rief der junge Mann,indem er mit einem Ungestüm in das leichte Fahrzeug sprang,daß es unter ihm zusammenbrechen zu wollen schien. „VerzeihenSic, Miß Temple, daß ich diesen achtbaren Charons nicht gestatte,sic ohne Ihren Genius in das Reich der Schatten zu führen."
„Ist dieser Genius ein guter oder ein böser Geist?" fragteElisabeth.
„Für Sie ein guter."
„Und für die Mcinigen?" fügte die Jungfrau mit einer Mienebei, in welcher sich Empfindlichkeit ans eine seltsame Weise mitZufriedenheit paarte. Aber die Bewegung des Kahns führte ihre