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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Gut, aber da» Weiter?" unterbrach ihn Marmadnke.Wiesteht es mit dem Wetter draußen?"

Je nun, wir haben den ganzen Tag Südwind gehabt, undjetzt ist Alles so ruhig, als ob sein Blasebalg geborsten wäre;und im Norden hängt ein Streifen über dem Berg, der voreiner kurzen Weile nicht größer als meine Hand war; und danntrieben die Wolken, als ob man ein Schönfahrsegel gcyetc, unddie Sterne kamen znm Vorschein, wie eben so viele Lichter undLenchtthürme, welche uns den Wink geben, Holz znznlegcn; undwenn ich mich anders anf's Wetter verstehe, so ist cs Zeit, eintüchtiges Feuer anznmachcn, sonst zersprengt der Frost die Halstedieser Porter- und Weinflasche» im Schranke, noch ehe die Mor-genwache anszieht."

Du bist eine verständige Schildwache," sagte der Richter.Soverfahre, wenigstens für diese Nacht, nach Gutdünken mit denWäldern."

Benjamin that, wie ihm geheißen wurde; und noch che zweiStunden vergingen, erfuhr man, daß seine Vvrsichtsmaßregelnnicht nnnöthig gewesen waren. Der Südwind hatte sich in derThat ganz ansgeblasen, und es war jene Windstille eingetreten,welche gewöhnlich eine bedeutende Witternngsverändernng anzeigt.Lange vorher, ehe sich die Familie zur Ruhe begab, wurde dieKälte schneidend scharf, und als Monsieur Le Qnoi anfbrach, umim Mondschein sein eigenes Nachtquartier aufznsnchcn, sah er sichgenöthigt, eine Wollcndeckc zu entlehnen, um seinen Körper dareinzu hüllen, trotz der vielen Kleider, mit denen er sich weislich fürdiese Gelegenheit vorgesehen hatte. Der Geistliche und seineTochter blieben für diese Nacht als Gäste in dem Herrenhaus,und die Nachwchcn der vorangcgangenen Nachtschwärmer« ver-anlagten die Herren, sich zeitig nach ihren Gemächern znrückzu-ziehen. Die ganze Familie war daher schon lange vor Mitternachtin den Federn.