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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Elisabeth und ihre Freundin waren »och wach, als sie schonden Nvrdwestwind um das Gebäude heulen hörten, und erfreutensich des angenehmen Gefühls, das nnter solchen Umständen stetsmit einem Zimmer, in welchem das Feuer noch nicht zu glimmenanfgehört hat, verbunden ist, znmalen, wenn sich Vorhänge, Lä-den nnd Bettdecken vereinigen, um eine angenehme Temperaturzu unterhalten. Als Elisabeth eben ihre Angen im letzten Sta-dium der Schläfrigkeit noch einmal öffnete, lies; sich ans demBrausen des Windes ein langes, klägliches Geheul vernehmen,das für einen Hund zu wild schien, und doch eine große Aehnlich«keit mit den Lauten dieses treuen Thieres hatte, wenn die Nachtseine Wachsamkeit steigert nnd seiner Unruhe eine gewisse Feier-lichkeit verleiht. Luise Grant drängte sich unwillkürlich näher andie junge Erbin, welche, als sie fand, daß ihre Gefährtin nochwache, mit leisem Tone, als fürchte sie mit ihrer Stimme irgendeinen Zauber zu unterbrechen, zu sprechen begann.

Diese ferne» Laute tönen so kläglich und doch schön. Könnenes wohl die Hunde ans Lcderstrumpfs Hütte sein?"

Es sind Wölfe, die sich von den Bergen an den See hernn-tergewagt haben," flüsterte Luise,nnd die nur durch die Lichtervon dem Dorfe abgehalte» werden. Der Hunger trieb sie, solange wir hier sind, einmal des Nachts bis vor unsere Thüre.Das war eine schreckliche Nacht! Aber Richter Tcmple's Reich-thnm gewährt ihm zu viel Schutz, als daß man in seinem HanseEtwas zu fürchten hätte."

Die Absicht meines Vaters ist, auch die Wälder zu zähmen,"rief Elisabeth, indem sie die Decke zurückwarf nnd sich im Betteanfrichtcte.Wie schnell ist die Civilisation in die Fnßstapfeneiner wilden Natur getreten!" fuhr sie fort, indem ihre Angennicht nur über die Bequemlichkeiten, sondern auch über den Luxusihres Gemaches hinflogen, während ihr Ohr ans das fern vomSee her tönende Geheul horchte. Als sie jedoch fand, daß die

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