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„Der Wind ist nmgesprnngen, Euer Gnaden/' entgcgnete derHausmeister; „und wenn der Wind sich ändert, so darf man indiesen Bergen auch ans einen Witterungswechsel zählen. SehenSic, meine Herren, ich war bei Nodneffs Flotte an Bord — un-gefähr um die Zeit, als wir dem De Graste, dem Landsmannvon Monschür Ler Qnaw da, zu Leibe gingen; und der Windblies nach Süden und Osten; und ich mar unten mit dem Mischeneines Mundvoll heißen Grogs für den Marinekapitän beschäftigt,der an demselben Tage in der Kajüte speiste; und da war es, alsob er das Feuer des Kapitäns dadurch loschen wollte, das; er denRaum in eine Feuerspritze verwandelte, denn als ich eben dasGetränk nach öfterem Kosten ganz nach meinem Geschmack zuge-richtet hatte — (die Soldaten sind nämlich schwer zufrieden zustellen) — klapps schlug das Focksegcl gegen die Stengen, unddas Schiff drehte sich ans seiner Hiclnng wie ein Kreisel. Es marein Glück, daß unser Steuer niedergelassen mar, denn da wir dein-seten, so wurden wir wohl wieder frei, was nicht jedes Schiff in derFlotte thnn konnte. Dann aber stach das nnsrige durch eine Welle,das; eine gewaltige Wassermaffe über die Billen hereinschlng. Ichhabe in meinem Leben nie so viel klares Wasser geschluckt, alsdamals, denn ich sah eben an der hintern Lucke in die Höhe."
„Da nimmt es mich Wunder, Benjamin, das; Ihr nicht ander Wassersucht gestorben seid," sagte Marmadnke.
„Hätte wohl sein können, Richter," entgcgnete der alte Theermit einem breiten Grinsen; „aber ich brauchte keinen Medizin-kastcn, um mich zu knriren; denn da ich dachte, mein Gebräusei nun nicht mehr nach dem Geschmack eines Seemanns, undich nicht wissen konnte, ob nicht eine andere Welle käme und es soverdürbe, das; es meinem eigenen gleichfalls nimmer zusagte, sotrank ich den Krug ans der Stelle ans. Dann wurden alle Hände andie Pumpen gerufen, und damals war es, als wir die Pump — —"
Die Ansiedler. 17