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schüttelten den «chnce von sich, nnd Alles schien mit fast zanber-hafter Schnelle seine ursprüngliche Farbe wieder anznnchmen.
Neunzehntes Kapitel
„Und doch war Edwin kein gemeiner Knabe."
Beattic.
Der Schluß des Christfestes im Jahre 1793 war stürmisch,aber verhältnißmäßig warm. Als die cinbrcchcnde Nacht die Aus-sicht nach dem Dvrse verdüsterte, verließ Elisabeth das Fenster,wo sie mit einer Neugierde, welche durch die flüchtigen Blickeans die Waldschauplätze eher gesteigert als gemildert worden war,geweilt hatte, so lange noch ein Lichtstrahl die Epiken der dun-kel» Fichten säumte.
Ihren Arm in den von Miß Grant geschlungen, ging diejunge Dame des Herrenhauses langsam in der Halle ans nnd ab,sinnend über Sccnen, die rasch an ihrer Erinnerung vorüber flogen,wobei ihre geheimsten Gedanken namentlich hin nnd wieder bei densonderbaren Begebnissen weilten, die zu der Einführung eines Mannesin die Familie ihres Vaters Anlaß gegeben hatten, dessen Beneh-men in einem so seltsamen Kontraste mit seiner Lage zu stehen schien.Die anhaltende Hitze in dem Saale — denn der große Umfangdesselben brauchte einen Tag, um sich zu verkühlen — hatte ihrenWangen eine Nöthe verliehen, die ihr nickt gewöhnlich war,während auch Louisens milde nnd melancholische Züge unter einemleichten, rosigen Anflug erglänzten, der, dem eines Hektischengleich, ihrer Schönheit ein schmerzliches Interesse verlieh.
Die Herren ließen sich an dem einen Ende der Halle die treff-lichen Weine des Richters Temple schmecken, und entsandten häufigihre Blicke nach den Gestalten, die schweigend ans- und abgingen.Richard war lustig, bisweilen lärmend, der Major noch nicht aufder Glanzhöhc seiner Heiterkeit angelangt, während Marmadnkedie Gegenwart seines geistlichen Gastes zu sehr respektirte, um