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färbte den Schnee ans den Hügclflächcn, welche — einen nicht sehrtiefen Abgrnnd begränzend, — dem gigantischen Wuchs der über-hiingcnden Bäume Ranin boten, wellenförmig mit schmutzige» Tinten.
Der Rest des Tages wurde vollbracht, wie es an derartige»Tagen gemeiniglich in einem solchen Lande zu gehen pflegt. DieAnsiedler drängten sich wieder »ach der Akademie, um nochmalsZeugen von Herrn Grants Beredsamkeit zu sein, und auch Mohe-gan gehörte unter die Zuhörer. Aber obgleich der Geistliche seineAugen fest ans den Indianer heftete, als er die Versammlung ein-lud, näher an den Altar zu treten, so lastete doch die Scham überdie Verirrung der letzten Nacht zu drückend ans der Seele des altenHäuptlings, als das; er sich hätte von der Stelle rühren können.
Als die Versammlung auseinander ging, hatten sich die Wolken,welche, bereits den ganzen Morgen am Firmamcnte hin und herzogen, zu dicbten Massen geballt, und ehe noch die Hälfte derneugierigen Kirchengänger ihre verschiedenen Wohnungen, die inden Thälcrn oder sogar auf den Spitzen des Gebirgs lagen, er-reicht hatten, schos; der Regen in Strömen nieder. Die starkenRänder der Baumstümpfe begannen sich bloß zu legen, und derSchnee schmolz schnell dahin. Die Holz- und Heckennmzännungen,welche bisher nur als lange, weiße Dammreihen, die gner durchdas Thal und an den Bergen hinanliefen, erkennbar waren, stachenaus ihrer Umhüllung hervor, und mit jedem Augenblicke ließensich die schwarzen Stubben deutlicher unterscheiden, sobald diegroßen Schnee- und Eismasscn unter dem Einflüsse des Thanwet-tcrs von ihren Seiten abfielen.
Unter dem Schirme der warmen Halle in der behaglichen Woh-nung ihres Vaters sah Elisabeth mit Louise Grant in's Freie, undbetrachtete verwundert den schnellen Wechsel in der Natnr. Selbstdas Dorf, das eben noch in dcm Festschmncke des gefrorenen Elementsgeprunkt hatte, warf widerstrebend seine Maske ab, und die Häuserzeigten ihre dunkeln Dächer und die rauchenden Kamine. Die Fichten