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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
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Verbindlichkeiten mich an einem michtigern Geschäfte hindern könn-ten, weßhalb ich Ihr Anerbieten ablehncn nnd mich, wie bisher,hinsichtlich meines Unterhalts, ans meine Büchse verlassen muß."

Richard nahm jept die Gelegenheit wahr, der jungen Dame,welche sich ein wenig in den Hintergrund gezogen hatte, znznflüstern:

Sichst du, Väschen Elisabeth; das ist der natürliche Widerwilleeines Menglings, dcnZnstand derWildheitzn verlassen. Ich glaube indcr That, ihre Vorliebe für das Vagabnndenleben ist unabänderlich."

Du greifst da zu einem unsicher» Gewerbe," versetzte Marma-duke, der nichts von des Sheriffs Worten gehört hattewelchesnoch viel mehr Uebles mit sich führt, als die Noth des Augen-blicks. Glaube einem Mann, junger Freund, der mehr Erfah-rung besitzt als du, wenn er dir sagt, daß das nnstätc Lebeneines Jägers keine zeitlichen Güter bringt, nnd den Mann ganzund gar von einem höhcrn, heiligeren Ziele abführt."

Nein, nein, Richter," fiel Ledcrstrnmpf ein, der bis jetzt un-bemerkt oder doch unbeachtet geblieben war;Sie mögen ihnmeinetwegen in Ihr Hans mitnchmen, aber Sic müssen ihm auchdie Wahrheit sagen. Ich habe vierzig lange Jahre in de» Wäl-dern zugebracht, nnd fünf Jahre gelebt, ohne eine größere Lich-tung zu sehen, als eine Windgasse in den Bäumen; und dochmöchte ich wissen, wo Sic einen Mann in seinem achtnndsechzig-sten Jahr finden wollen, der ein ruhigeres Leben führte, trotz derneumodischen Verbesserungen und Jagdgesetze. Was außerdem dieEhrlichkeit, nnd das, was unter seinen Nebcnmcnschen Rechtensist, anbelangt, so geb' ich dabei dem langathmigsten Priester inEurem Patent kein Haar nach."

Du machst eine'Ausnahme, Lederstrumpf," entgcgncte derRichter, indem er dem Jäger gntmüthig znnickte;denn du lebst somäßig, wie wenige deines Gewerbes, und bist so zäh, daß dudeinen Jahren Trotz biete» kannst. Aber dieser Jüngling ist anszu zartem Stoffe gewebt, als daß er in dem Wald zu Grunde