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gehen dürfte. Ich bitte dich, schließe dich meinem Haushalte an,märe es anch mir, bis dein Arm geheilt ist. Meine Tochter, diedemselben vorstcht, wird dir sagen, daß dn willkommen bist."
„Gewiß," sagte Elisabeth, deren Eifer mir durch die weiblicheZurückhaltung etwas gezügelt war. — „Der Unglückliche ist jederZeit willkommen, und doppelt, wenn wir »ns den Vorwurf machenmüssen, daß wir seine Lage verschuldet."
„Ja," fügte Richard bei; „und wenn Ihr einen Trnthahns-braten liebt, so versichere ich Euch, er findet sich nirgends häufigerund besser, als in »nscrni Hühnerhof."
Als Marmadnke sich so kräftig nntcrstüyt sah, verfolgte erseinen Vortheil weiter. Er setzte dem jungen Mann die Oblie-genheiten der ihm zugedachten Stellung anseinander, und berührteausführlich die Belohnung und alles Dasjenige, was unter Ge-schäftsleuten als wichtig erscheint. Edwards hörte in schweremScelcnkampfc zu, der sich in seine» Zügen nicht verkennen ließ,denn hin nnd wieder schien er den Vorschlag begierig angreifenzu wollen, dann aber flog wieder der Ausdruck einer unbegreif-lichen Abneigung, wie eine dunkle Wolke, welche die Nachmit-tagssonne verdüstert, über sein Antlitz.
Der Indianer, in dessen ganzer Haltung sich tiefe Zerknirschungaussprach, lauschte auf die Worte deS Richters mit einer Theil-iiahme, die mit jeder Minute wuchs. Er zog sich der Gruppe all-mählig näher, und als sei» scharfer Blick in den Zügen seinesjungen Gefährten die entschiedensten Spuren der Nachgiebigkeitentdeckte, so änderte er plötzlich seine Haltung. Der Ausdruck derSchani wich von der Stirne-des indianischen Kriegers, der jetztmit großer Würde näher trat, und also zu sprechen begann:
„Höre ans deinen Vater," sagte er; „seine Worte sind alt.Mögen der junge Adler und der große Laiidhänptling mit einandercsscn, nnd ohne Furcht neben einander schlafen. Die Kinder vonMignon lieben kein Blut; sie sind gerecht, nnd wollen Gerechtigkeit