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Richard fort, indem er unwillkürlich mit seinem Rockarmel nachden Angen fuhr; „ich würde aber auch jeden Tag eben so vielfür ihn thnn, wie er sehen soll, wenn es einmal Gelegenheit gibt,die Pflichten meines Amtes an ihm zn üben. Das soll eine Ver-waltung geben, Büschen Elisabeth; ich sage weiter nichts als —das soll eine Verwaltung geben! — Wie Einem aber doch dieserverwünschte Südwind die Auge» »as; macht!"
„Nun, ich denke, Richard," entgegncte das lachcnde Mädchen,„daß dn da wohl Etwas zn thnn finden wirst. Ich habe dichfrüher oft klagen hören, daß es in diesem neuen Landstrich keineGeschäfte gäbe, während cs doch nieinen Angen dünkt, als obnoch fast gar Nichts geschehen sei."
„Nichts geschehen?" wiederholte Richard, indem er die Naseaufblies und sich mit ernster Miene in die Brust warf. „Alleshängt von einer gewissen systematischen Behandlung ab, Mädchen.Ich will mich gleich diesen Nachmittag Hinsehen »nd den Bezirkin ein System bringen. Begreiflich muß ich dabei Gehilfen haben.Ich theile den Bezirk in Acmter, denen ich meine Gehilfen vor-sehe, — natürlich auch einen für das Dorf, welches ich das Be-zirksamt nennen will. Laß sehen: — Benjamin? Ja, Benjaminwird einen guten Gehilfen abgeben. Er ist »atnralisirt, undwürde herrlich dazu passen, wenn er nur reiten könnte."
„Ja, Herr Sheriff," entgegncte Miß Tcmple; „und da er mitden Stricken umzngehen weiß, so wären seine Dienste im Noth-falle auch auf eine andere Weise zn gebrauchen."
„Nicht so," unterbrach sie der nengeschaffcne Beamte; ichschmeichle mir, daß sich Niemand besser darauf versteht, wie maneinen Menschen hängen muß, als — das heißt — ja — o ja;Benjamin würde ausgezeichnet gut zu einem so unglückseligenDienste passen, wenn er zn dem Versuche vermocht werden könnte.Aber in dieser Hinsicht gebe ich die Hoffnung bei ihm auf. Ichwerde ihn eben so wenig dazu bringen können, einen zu hängen,