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„Ja, Sir," versetzte Marmaduke; „die Jakobiner von Frank-reich scheinen sich von einem Akte der Zügellosigkeit in den an-dern zu stürzen. Sie führen ihr Schlächtergewerbe unter demTitel .Gesetzesvollstrecknnss fort; und Ihr habt wohl gehört, daßsie der langen Liste ihrer Grenelthaten auch die Ermordung ihrerKönigin beigesügt haben."
„lws mon8tre8," murmelte Monsieur Le Qnoi abermals, in-dem er sich plötzlich mit einem konvulsivischen Zucken auf seinemStuhl nmwandte.
„Die Vendöe ist verheert durch die Truppen der Republik;und die Einwohner, welche es mit dem König halten, werden zuHunderten auf einmal erschossen. — Die Vendve ist ein Distriktim Süden Frankreichs, der noch mit vieler Treue an der Familieder Bourbonen hängt. Ohne Zweifel kennt ihn Monsieur LdQnoi, und kann uns denselben genau beschreiben."
non. non mon clior ami." versetzte der Franzose mitunterdrückter Stimme, aber in raschen Worten, indem er zugleichmit der rechten Hand, wie abwehrend, gestiknlirte, und mit derlinken seine Angen bedeckte.
„In der letzten Zeit find viele Schlachten, geschlagen wor-den," fuhr Marmaduke fort, „und leider blieben die wüthendenRepublikaner nur zu oft Sieger. Uebrigens thnt es mir nichtgerade leid, daß sie den Engländern Toulon abnahmen, denn esist ein Play, an den Letztere durchaus kein Recht hatten."
,..tl> — Im!" rief Monsieur Le Qnoi aufspringend, und ingroßer Lebhaftigkeit mit beiden Armen die Luft dnrchschneidend,.,ce8 .Vnglrü8!"
Der Franzose ging unter Wiederholung dieser Ausrufungeneinige Minuten lang mit größter Hast in der Stube auf und ab,und eilte sodann, wie übermannt von dem Sturme seiner inncrnErregungen, plötzlich ans dem Hanse. Man sah ihn durch denSchnee seinem Laden zuwaten, und mit den Armen in der Lust
Die Ansiedler. 13