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Außenseite boten jedoch zum Glück die ausgesuchte Nettigkeit unddie behagliche Wärme im Innern einen hinreichenden Ersatz.
Sie traten in ein Gemach, das sich ganz zn einem Wohnzim-mer eignete, obgleich der große Kamin nebst dem dabei befind-lichen Küchengeräthe vcrieth, das; es hin und wieder auch znwirthschaftlichen Zwecken dienen mußte. Die lodernde Flammedes Herdes machte das Licht, welches Luise anfsteckte, nnnöthig,da sie hinreichte, die sparsame Möblirnng des Zimmers gewahrwerden zn lassen. Der Boden war in der Mitte mit einem aneinander gestickten Teppich belegt — ein Artikel, der damals imInnern des Landes häufig in Anwendung gebracht wurde, undauch noch heutzutage nicht selten zn finden ist — so daß nurin den Ecken des Zimmers die ungemein reinlich gehaltenen Die-len sichtbar waren. Der Thee- und Arbeitstisch nebst einem alt-modischen Mahagonibücherschrank bekundeten, das; die Insassenden bessern Ständen angchörtcn, obgleich die Stühle, der Speise-tisch und das übrige Möbelwerk von der einfachsten und wohl-feilsten Art waren. An den Wänden hingen ein paar Handzeich-nnngcn und Stickereien, von denen die letzteren mit großer Zier-lichkeit, obgleich nicht nach den besten Mustern, ansgeführt wa-ren, während erstere »ach Anlage und Vollendung Vieles znwünschen übrig ließen. Eine der Stickereien zeigte ans einemHintergründe, in welchem sich eine gothische Kirche blicken ließ,ein über einem Grabmal weinendes Frauenzimmer. An dem Grab-male befanden sich nebst den Gcbnrts- und Todestagen die Namenmehrerer Individuen, welche Alle Grant hießen. Ein flüchtigerBlick darauf reichte zn, den jungen Jäger über die Familienver-hältnissc,des Geistlichen zn belehren, denn er entnahm daraus,das; Herr Grant Wittwcr war, und das; das unschuldige schüch-terne Mädchen, welches er herbegleitet, ihre fünf Geschwisterüberlebt hatte. Das Bewußtsein, wie sehr das Glück dieser bei-den demüthigen Christen ans ihrer gegenseitigen Liebe und An-