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die ungewöhnliche Glut seines Auges sänftigte sich allmählig, undseine Gesichtsmnskcln nahmen die gewöhnliche Rnhe wieder an;dann aber schüttelte er leicht das Haupt, winkte Herrn Grant mitWurde, weiter zu gehen, und folgte selbst schweigend nach. DieAufregung vcranlaßte den Geistlichen, mit ungewöhnlicher Schnellein dem tiefen Pfade fortzncilen, und der Indianer hielt, augen-scheinlich ohne das; cs ihn Anstrengung kostete, gleichen Schrittmit ihm; der junge Jäger aber bemerkte, daß bereits ein kleinerZwischenraum zwischen den beiden Vorder» und den Folgendenlag, daß das-Mädchen nicht nachznkommen vermochte, wcßhalber ihr seinen Beistand anbot.
„Sie sind ermüdet, Miß Grant," sagte er. „Man gleitet ansdem Schnee leicht aus, und Sie sind nicht im Stande, cs unsMännern gleich zu thnn. Ich bitte, treten Sie ein wenig ans dieSeite, und nehmen Sie den Beistand meines Armes an. JenesLicht dort kommt, wie ich glaube, ans dem Hanse Ihres Vaters;aber cs scheint noch ziemlich weit entfernt zu sein."
„Ich kann noch recht gut gehen," erwiederte sie mit leiser,bebender Stimme; „aber das Benehmen des Indianers hat micherschreckt. Ach, sein Auge war fürchterlich, als er es gegen den Monderhob, während er mit meinem Vater sprach. Doch, ich vergesse,Sir, dass er Ihr Freund, und seinen Reden nach zu schließen, viel-leicht Ihr Verwandter ist; und doch habe ich keine Angst vor Ihnen."
Der junge Mann trat auf die Schneerinde, welche fest genugwar, um sein Gewicht zu tragen, und vcranlaßte seine Gefährtinmit sanfter Gewalt, ihm zu folgen. Er legte ihren Arm in denseinigen, nahm die Mütze von seinem Kopfe, so daß die dunkeln Lockenin reichen Ringeln um seine offene Stirne wallten, und ging miteiner Miene selbstbewußten Stolzes neben ihr her, als wolle er sieauffordern, die Gedanken in seinem Innersten zu lesen. — Luisewarf mir einen verstohlenen Blick ans den Jüngling und schritt,gestützt von seinem Arme, rasch und ruhig voran.